Aurubis hat zum Ergebnis von Salzgitter in den ersten neun Monaten einen Beitrag von 252 Millionen Euro geleistet. Das teilte Salzgitter heute mit seinen vorläufigen Neunmonatszahlen mit. Im entsprechenden Zeitraum 2025 hatte der Ergebnisbeitrag der als at-equity-Beteiligung geführten Aurubis noch bei 83,5 Millionen Euro gelegen.
Höherer Beitrag und angehobener Ausblick
Salzgitter hob heute zugleich seine EBITDA-VX-Prognose für 2026 auf 800–875 Millionen Euro an. Die Anhebung erfolgte nach der Veröffentlichung der vorläufigen Neunmonatszahlen.
Die bisherige Prognosespanne hatte 725–825 Millionen Euro betragen. Die neue Prognose betrifft Salzgitter; der darin berichtete Ergebnisbeitrag von Aurubis ist ein Bestandteil der Neunmonatszahlen und keine eigene Ergebnisprognose von Aurubis.
Eine weitere Größenordnung für den Beteiligungsbeitrag liefert eine Analystenschätzung: dpa-AFX zufolge veranschlagte JPMorgan den Aurubis-Gewinnbeitrag auf 59 Millionen Euro. Dabei handelt es sich um eine Schätzung des Analysehauses, nicht um eine von Aurubis gemeldete Geschäftszahl.
Die Aurubis-Aktie steigt heute um 1,2%. Ein unmittelbarer Zusammenhang zwischen der Kursbewegung und der Veröffentlichung von Salzgitter ist damit nicht belegt.
Deutsche Bank senkte ihr Kursziel
Vor gut einer Woche senkte Deutsche Bank Research das Kursziel für Aurubis von 177 auf 169 Euro. Die Einstufung bestätigte das Haus mit „Hold“, wie dpa-AFX berichtete. Die Analystenaktion erfolgte vor den Quartalszahlen.
Ebenfalls vor gut einer Woche wurde Aurubis-COO Tim Kurth nach Angaben des Unternehmens in den Vorstand des International Wrought Copper Council gewählt. Damit ist Kurth in dem unter dem Kürzel IWCC auftretenden Gremium vertreten.
Stand heute, 30. Oktober: Aurubis – Kaufen, halten oder verkaufen?
Wer in Aurubis investiert ist oder einen Einstieg prüft, sollte die Lage jetzt neu bewerten. Die Gratis-Analyse vom 30. Oktober gibt die klare Antwort – und zeigt, warum Abwarten gerade jetzt riskanter sein kann, als es wirkt.
