Arafura Rare Earths sichert sich finanzielle Spielräume für sein wichtigstes Vorhaben. Das Unternehmen schloss seinen jüngsten Aktien-Kaufplan erfolgreich ab. Insgesamt sammelte der Rohstoff-Entwickler rund 361,5 Millionen Australische Dollar ein.
Fokus auf das Nolans-Projekt
Die Mittel stammen aus einer Kombination aus einer Platzierung und dem nun beendeten Kaufplan für Bestandsaktionäre. Diese Kapitalspritze stärkt die Position des Unternehmens auf dem globalen Markt für Seltene Erden. Das Geld fließt direkt in die Entwicklung des Nolans-Projekts im australischen Northern Territory.
Arafura will dort jährlich etwa 4.440 Tonnen Neodym-Praseodym-Oxid produzieren. Diese Metalle sind unverzichtbar für Hochleistungs-Magnete in Elektrofahrzeugen und Windkraftanlagen. Der Abschluss der Finanzierung markiert einen operativen Fortschritt.
Details zur Kapitalmaßnahme
Im Rahmen des Kaufplans gingen 986 Anträge bei der Gesellschaft ein. Dies entspricht einem Wert von 12,9 Millionen Australischen Dollar vor Kosten. In der Folge gibt das Unternehmen rund 44,4 Millionen neue Aktien aus.
An der Börse herrschte zuletzt allerdings Verkaufsdruck. Die Aktie verlor auf Sicht von 30 Tagen rund 19 Prozent an Wert. Mit einem aktuellen Kurs von 0,1323 Euro notiert das Papier deutlich unter seinem Hoch vom Oktober 2025.
Die Erstnotiz der neuen Aktien an der australischen Börse ASX erfolgte am 13. Juli 2026. Damit ist der formale Teil der Kapitalbeschaffung abgeschlossen. Für die weitere Entwicklung ist nun der Baufortschritt im Northern Territory die zentrale Messgröße.
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