Die globale Abhängigkeit von kritischen Rohstoffen rückt einen kanadischen Minenbetreiber ins Rampenlicht. Almonty Industries positioniert sich als führende nicht-chinesische Alternative für Wolfram – ein Metall, das für die Verteidigungsindustrie und Hochtechnologie unverzichtbar ist. Angesichts von Lieferengpässen und steigenden Preisen stellt sich die Frage, ob das Unternehmen von dieser geopolitischen Entwicklung profitieren kann.
Die Treiber: Knappheit und Geopolitik
Der aktuelle Marktfokus liegt auf der globalen Wolfram-Versorgung. China kontrolliert über 80% des weltweiten Angebots dieses kritischen Metalls. Vor diesem Hintergrund gewinnt Almonty als westliche Alternative zunehmend an strategischer Bedeutung für die Lieferkettensicherheit.
Der Wolfram-Spotpreis hat auf diese Angebotsengpässe reagiert und kürzlich die Marke von 800 US-Dollar pro MTU (Metric Ton Unit) überschritten. Das Management hält einen Preis von 1.000 US-Dollar in naher Zukunft für realistisch. Diese Preisentwicklung wirkt sich direkt auf die Bewertung der Vermögenswerte von Almonty aus, zumal das Unternehmen bereits ab etwa 300 US-Dollar pro MTU profitabel operiert.
Vertrauenssignal vom CEO
Die Stimmung unter Investoren wird derzeit durch signifikante Insider-Aktivitäten gestützt. CEO Lewis Black hat seine Position im Unternehmen durch fortlaufende Käufe an der offenen Börse konsequent ausgebaut. Nach Transaktionen im November und Dezember 2025 investierte Black im Januar 2026 weitere 184.999,26 kanadische Dollar.
Diese Käuferserie hat seinen Gesamtbesitz auf etwa 8,99% des Unternehmens gebracht, was rund 23,62 Millionen Aktien entspricht. Solch beständiges Insider-Kaufen wird oft als Signal an den Markt gewertet, dass das Management die Aktie im Vergleich zum operativen Fortschritt und der Vermögensbasis als unterbewertet ansieht.
Kommerzielle Produktion steht bevor
Operative Meilensteine für 2026 sollen das Cashflow-Profil des Unternehmens transformieren. Die Sangdong-Mine in Südkorea, die als eines der größten Wolframvorkommen außerhalb Chinas gilt, steht kurz vor dem Start der kommerziellen Produktion. Der aktive Bergbau läuft, die kommerzielle Phase ist für das erste Halbjahr 2026 geplant. Zudem repräsentiert das Brown’s Lake-Projekt in Montana, USA, eine wichtige Expansion in den nordamerikanischen Markt.
Wichtige operative und finanzielle Fakten sind:
* Produktionsstart: Das Sangdong-Projekt (Südkorea) tritt in der ersten Jahreshälfte 2026 in die kommerzielle Phase ein.
* Expansion: Die Panasqueira-Mine (Portugal) befindet sich weiter im Expansionsmodus.
* Analystenkonsens: Marktdatenanbieter melden derzeit ein durchschnittliches Analystenkursziel von etwa 10,17 US-Dollar, was ein erhebliches Aufwärtspotenzial gegenüber dem aktuellen Kursniveau signalisiert.
Das Zusammentreffen steigender Wolframpreise und des bevorstehenden Produktionsstarts in Sangdong bildet die fundamentale Grundlage für die Aktienbewegung. Die explizite Verknüpfung mit der Sicherheit der Verteidigungsindustrie markiert einen Wandel in der Marktwahrnehmung. Der Fokus hat sich vom reinen Explorationsrisiko hin zur strategischen Umsetzung und geopolitischen Relevanz verschoben. Die kommenden Monate werden zeigen, ob Almonty diese Erwartungen in nachhaltige Cashflows umwandeln kann.
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