Starke operative Fortschritte, schwacher Aktienkurs— bei Almonty Industries klaffen fundamentale Entwicklung und Marktstimmung derzeit auseinander. Obwohl der Wolframproduzent seinen Umsatz massiv steigern konnte, schickten Anleger die Papiere auf Talfahrt. Ein verpasstes Gewinnziel für das abgelaufene Jahresviertel überschattet die langfristigen Perspektiven.
Die Reaktion an der Börse fällt deutlich aus. Allein im vergangenen Monat verlor die Aktie rund ein Fünftel an Wert und notiert aktuell bei 24,35 Australischen Dollar. Damit hat sich der Kurs spürbar von seinem Jahreshoch entfernt. Auf Zwölf-Monats-Sicht steht für Investoren allerdings immer noch ein massives Plus von über 500 Prozent zu Buche.
Analysten blicken durch die kurzfristige Schwäche
Während der Markt den kurzfristigen Gewinnrückschlag abstraft, positionieren sich Analysten für die Zukunft. Das Research-Haus Diamond Equity hob seine Prognosen für die kommenden Jahre signifikant an. Für das Geschäftsjahr 2027 erwarten die Experten nun einen Gewinn je Aktie von 1,68 US-Dollar. Zuvor lag die Schätzung bei 1,43 Dollar.
Diese Zuversicht stützt sich auf die operativen Zahlen des ersten Quartals. Getrieben von höheren Spotpreisen für Wolfram kletterte der Umsatz auf 25,4 Millionen US-Dollar. Parallel dazu drehte der operative Cashflow tief in die schwarzen Zahlen und erreichte 9,7 Millionen Dollar. Im Vorjahreszeitraum hatte Almonty hier noch Geld verbrannt.
Strategischer Umbau für den Westen
Ein zentraler Treiber für die künftige Profitabilität ist die Sangdong-Mine in Südkorea. Nach dem Abschluss der ersten Inbetriebnahme-Phase im Frühjahr produziert die Anlage nun kommerziell. Sie gilt als wichtiges Puzzleteil, um westliche Industrie- und Rüstungslieferketten unabhängiger von chinesischem Wolfram zu machen.
Um diese strategische Ausrichtung zu untermauern, verlegte Almonty seinen Hauptsitz kürzlich vom kanadischen Toronto nach Dillon im US-Bundesstaat Montana. Der Schritt rückt das Management näher an US-Regierungsbehörden und industrielle Partner. In Montana liegt auch das Gentung-Projekt des Unternehmens, das noch im laufenden Jahr die Produktion wieder aufnehmen soll.
Die geopolitische Großwetterlage spielt dem Unternehmen dabei in die Karten. US-Beschaffungsverbote für Rüstungsgüter und chinesische Exportbeschränkungen zwingen westliche Abnehmer zur Diversifizierung ihrer Lieferketten. Mit dem Hochlauf der südkoreanischen Mine und dem geplanten Neustart in Montana positioniert sich Almonty direkt in dieser Versorgungslücke.
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