Almontys Wolframproduktion ist weitgehend für den Export unter Vertrag. Ein Medienbericht vom 24. Oktober über den Betrieb der Sangdong-Mine beschreibt zudem ein Lieferabkommen mit dem US-Unternehmen GTP über 21 Jahre. Die Verarbeitung im Inland bleibt dem Bericht zufolge eine Herausforderung.
Langfristige Lieferbindung in Sangdong
Der Vor-Ort-Bericht behandelt die Abläufe in der südkoreanischen Mine, darunter die Herstellung von Wolframkonzentrat. Er beschreibt damit neben der langfristigen Liefervereinbarung auch die Verarbeitungsschritte am Standort. Die Exportbindung betrifft nach dem Bericht den überwiegenden Teil der Produktion, nicht deren gesamte Menge.
Zur bereits gemeldeten ersten kommerziellen Wolframlieferung aus Sangdong erklärte Almonty-Chef Lewis Black, die Sendung habe die Mine verlassen. Nach seinen Angaben war es die erste Lieferung des Bergwerks seit mehr als 30 Jahren.
Weitere Notierung und Genehmigungsumfeld
Vor rund zwei Wochen berichteten Medien außerdem, Almonty erwäge eine zusätzliche Börsennotierung in Südkorea. Als mögliche Form wurden koreanische Hinterlegungsscheine genannt; die bestehende US-Notierung sollte dabei erhalten bleiben. Der Bericht berief sich auf Gespräche mit Teilnehmern der Wertpapierbranche und beschrieb Überlegungen, keinen bereits vollzogenen zusätzlichen Börsengang.
Ebenfalls vor rund zwei Wochen trat Montana dem bundesweiten Genehmigungsverfahren FAST-41 bei. Almonty teilte dazu mit, bei der Unterzeichnung anwesend gewesen zu sein. Die Mitteilung bezog sich auf diesen Schritt des Bundesstaats und die Teilnahme des Unternehmens an der Unterzeichnung.
Am Freitag stieg die Almonty-Aktie um 2,5% und schloss bei 7,27 €. Einen konkreten Auslöser für diese Tagesbewegung nennen die Unternehmensmeldungen nicht.
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