Parmantier & Cie. bestätigte die Verkaufsempfehlung für 2G Energy mit einem Kursziel von 39,00 EUR. Das Analysehaus begründete sein Urteil mit der schwachen Halbjahresmarge und der hohen Abhängigkeit der Jahresprognose vom zweiten Halbjahr. Laut Bernecker Börsenbriefe löste die Empfehlung den damaligen Kurseinbruch aus.
Schwache Erträge, hoher Auftragsbestand
Der Halbjahresbericht 2026 weist einen Konzernumsatz von 136,0 Mio. EUR aus. Im Vorjahreszeitraum waren es 169,9 Mio. EUR gewesen.
Das EBIT sank auf 0,8 Mio. EUR nach 5,7 Mio. EUR im Vorjahr. Parmantier hob die EBIT-Marge von 0,6 % als einen zentralen Kritikpunkt hervor.
Auch der Auftragsbestand von über 600 Mio. EUR überzeugte das Analysehaus nicht: Parmantier bemängelte, dass eine Aufteilung nach Lieferjahren fehlte. Damit richtete sich die Kritik nicht allein auf die Ertragsschwäche, sondern auch auf die zeitliche Einordnung der Aufträge.
SMC Research setzte bei seiner Hochstufung andere Schwerpunkte. Das Haus verwies auf den Auftragseingang, die bestätigte Prognose für 2026 und angehobene Wachstumsziele für 2027.
Dabei erhöhte SMC das Kursziel von 80,00 EUR auf 82,00 EUR und hob die Empfehlung von „Kaufen“ auf „Starker Kauf“ an.
Käufe aus dem Unternehmensumfeld
Die dem Aufsichtsratsmitglied Lukas Lenz nahestehende SHH Spring Hunter Holdings GmbH kaufte in drei Transaktionen Aktien von 2G Energy. Die entsprechenden Pflichtmitteilungen wurden veröffentlicht.
Vorstand Friedrich Pehle hatte über das Gemeinschaftsdepot mit Daniela Lohmann-Pehle Aktien für 5.600,00 EUR gekauft.
Für den 23. November hat 2G Energy die Veröffentlichung von Umsatz und EBIT für das dritte Quartal 2026 angekündigt.
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