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Rheinmetall: Das hat richtig wehgetan!

Die Rheinmetall-Aktie hat am Freitag einen Tagesverlust von fast 12 Prozent erlitten. So starke Abgaben hatte es zuletzt im Oktober 2008 gegeben.

Die Rheinmetall-Aktie, die im laufenden Jahr immer noch stärkster Performer an den hiesigen Märkten ist, musste in den vergangenen Tagen eine scharfe Korrektur hinnehmen. Am Freitag verabschiedete sich der Anteilsschein mit Abschlägen von fast 12 Prozent aus dem Handel, nachdem es bereits am Donnerstag um 3,25 Prozent abwärts gegangen war. Man muss bis ins Jahr 2008 zurückgehen, um einen derart hohen Tagesverlust zu entdecken. Auch damals betrugen die Abschläge wie am Freitag 11,79 Prozent.

Auslöser für die massive Verkaufswelle waren die Zahlen, die der Autozulieferer und Rüstungskonzern am Donnerstag vorgelegt hat. Nüchtern betrachtet wusste das Zahlenwerk durchaus zu gefallen. Die Umsätze wurden gesteigert und der Gewinn fiel in den ersten sechs Monaten mehr als viermal so hoch aus wie im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Gewinnseitig bedeutete dies einen neuen Rekord.

Anleger reagieren enttäuscht auf den weiteren Ausblick

Was den Anlegern weniger gefiel, war der weitere Ausblick. Aufgrund der schwächeren Aussichten im Autogeschäft hatte der Vorstand seine Umsatzprognose bereits Ende Juli nach unten korrigiert. Daran soll nach den aktuellen Zahlen auch festgehalten werden. Demnach erwartet Rheinmetall ein Umsatzwachstum von 15 Prozent und damit am unteren Ende der ursprünglichen Prognose, die ein Plus von 15 bis 20 Prozent vorsah.

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Vorstand rechnet mit Auftragsverschiebungen

Allerdings läuft es auch im Rüstungsgeschäft nicht ganz so rund wie erhofft und erwartet. Hier rechnet der Vorstand bei den Aufträgen mit Verschiebungen ins kommende Jahr. Statt des zuvor in Aussicht gestellten Auftragsvolumens von 13 bis 15 Mrd. Euro kalkuliert der Vorstand für 2022 nur noch mit 10 bis 12 Mrd. Euro Gesamtvolumen. In Sachen Profitabilität hat man sich auf die Fahnen geschrieben, besser abzuschneiden als letztes Jahr, als der operative Gewinn 594 Mio. Euro betrug. Die operative Rendite soll einen Wert von über 11 Prozent erreichen.

Wie geht es für die Rheinmetall-Aktie weiter?

Durch den Rücksetzer hat die Aktie bei 175/177 Dollar eine wichtige horizontale Unterstützung durchbrochen. Ein weiteres Rücklaufziel wäre nun die 200-Tage-Linie (EMA200), die sich dem Kurs von unten nähert und aktuell bei 159,55 Dollar verläuft. Von hier aus könnte es wieder in Aufwärtsrichtung gehen.

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