Rheinmetall-Aktie: War das alles?

Trotz guter Neuigkeiten startet die Rheinmetall-Aktie verlustreich in die neue Woche. Es braucht derzeit so einiges, um die Anleger noch überraschen zu können.

Gleich zu Wochenbeginn konnte Rheinmetall mit einem neuen Auftrag aus Südafrika punkten. Dort interessiert man sich für insgesamt 100.000 Schuss Munition einer sogenannten Medium Velocity-Granate, welche bis Februar nächsten Jahres ausgeliefert werden sollen. Das Volumen des Auftrags beläuft sich laut einem Bericht von „finanzen.net“ auf etwa 25 Millionen Euro.

Das sind ordentliche Einnahmen, welche dem Rüstungskonzern bevorstehen. Der Rheinmetall-Aktie kann das Ganze aber nicht auf die Sprünge helfen aus dem einfachen Grund, dass es bei den Bilanzen schlicht kaum weiter auffallen dürfte. Die Anleger warten derzeit auf Aufträge in völlig anderen Dimensionen.

Die Messlatte liegt hoch

So passte die Rheinmetall-Aktie sich letztlich dem allgemeinen Marktsentiment am Montag an und wertete bis zum Mittag um 1,85 Prozent auf 191,40 Euro ab. Damit performte das Papier sogar noch ein Stückchen schlechter als der hiesige Leitindex in Form des DAX. Das unterstreicht recht eindrucksvoll, wie hoch die Messlatte bei dem Titel momentan liegt.

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Durch die Aufrüstungspläne in Europa und anderswo rechnen die Anleger derzeit fest damit, dass Rheinmetall in den kommenden Jahren Einnahmen vorweisen wird, welche es so nie zuvor zu sehen gab. Da braucht es schon mehr als einen „lumpigen“ Auftrag über 25 Millionen Euro, um die Käufer hinter dem Ofen hervorzulocken.

Auch bei der Rheinmetall-Aktie geht die Angst um

Je länger die fest eingepreisten Milliardenorder auf sich warten lassen, desto mehr Anleger bekommen es bei der Rheinmetall-Aktie mit der Angst zu tun. Angst darüber, dass der Titel vielleicht doch überbewertet sein könnte und eine größere Korrektur bevorstehen könnte. Entsprechend haben sich zuletzt einige Anleger prophylaktisch vom dem Titel verabschiedet und für einen Rutsch in die Tiefe gesorgt.

Die Ungewissheit wird die Rheinmetall-Aktie sehr wahrscheinlich weiterhin begleiten, denn längst nicht alle Rüstungsverträge des Unternehmens mit Regierungen werden auch publik gemacht. Schließlich wird der Westen sich von Russlands Machthaber Wladimir Putin und anderen potenziellen Widersachern ungern in die Karten blicken lassen. Wer hier investiert, braucht daher zu gewissen Teilen auch schlicht ein Stückchen gute Hoffnung.

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