Rheinmetall: Aktie nach Zahlen unter Druck – das steckt dahinter!

Die Rheinmetall-Aktie gerät am Freitag unter die Räder und büßt mehr als 8 Prozent ein. Grund sind die vorgelegten Zahlen und die weiteren Aussichten für 2022.

Mit Abstand schwächster Wert im MDAX ist am Freitag die Aktie des Rüstungsspezialisten und Autozulieferers Rheinmetall, die über 8 Prozent verliert. Damit weiten sich die Verluste vom Vortag, als das Papier mit Abschlägen von 3,25 Prozent aus dem Handel ging, noch einmal deutlich aus. Als hätten die Anleger bereits etwas geahnt.

Grund für den massiven Abverkauf sind die am Morgen vorgelegten Zahlen zum zweiten  Quartal. Dabei konnten die sich durchaus sehen lassen. Von Januar bis Juni stiegen die Erlöse um 3,5 Prozent auf 2,7 Mrd. Euro. Der operative Gewinn verbesserte sich um 8 Prozent auf 206 Mio. Euro. Unter dem Strich konnte ein Nettogewinn von 134 Mio. Euro verbucht werden. Das war mehr als viermal so viel wie im ersten Halbjahr des vergangenen Jahres, als sich der Gewinn auf 31 Mio. Euro belief, und bedeutete einen neuen Rekordwert.

Anleger suchen trotz guter Zahlen das Weite, warum?

Trotzdem trennen sich Anleger von ihren Anteilen. Was steckt dahinter? Aufgrund der schwächeren Aussichten im Autogeschäft hatte der Vorstand seine Umsatzprognose bereits Ende Juli nach unten korrigiert. Daran soll nach den aktuellen Zahlen festgehalten werden. Demnach erwartet Rheinmetall ein Umsatzwachstum von 15 Prozent und damit am unteren Ende der ursprünglichen Prognose, die ein Plus von 15 bis 20 Prozent vorsah.

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Verschiebungen im Rüstungsgeschäft

Am Freitag gab das Unternehmen außerdem bekannt, das man auch im Rüstungsgeschäft mit Verschiebungen ins kommende Jahr rechne. Das kam bei den Anlegern nicht gut an. Statt des zuvor in Aussicht gestellten Auftragsvolumens von insgesamt 13 bis 15 Mrd. Euro kalkuliert der Vorstand für 2022 nur noch mit 10 bis 12 Mrd. Euro Gesamtvolumen. In Sachen Profitabilität will man weiterhin besser abschneiden als letztes Jahr, als der operative Gewinn 594 Mio. Euro betrug. Die operative Rendite soll einen Wert von über 11 Prozent erreichen.

Wie geht es für die Rheinmetall-Aktie weiter?

Die Aktie befindet sich nach dem Rücksetzer nun am unteren Ende der Seitwärtszone, die sich grob gesehen von 75 bis 125 Euro erstreckt. Hier müssen die Käufer nun Stärke zeigen, damit sich das Chartbild nicht weiter eintrübt.

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