Rheinmetall-Aktie: Die große Unsicherheit!

Wird die Aktie des Rüstungskonzerns Rheinmetall nach ihrem Rekordhoch vom Freitag weiter steigen oder nicht. Die Analysten streiten sich.

Auf einen Blick:
  • Die Rheinmetall-Aktie stieg am Freitag auf einen neuen Höchststand – und fiel wieder ab
  • Die Analysten sind sich uneins, ob die Entwicklung mittelfristig noch positiv sein wird
  • Warburg Research erwartet einen Rücksetzer, JP Morgan das nächste Rekordhoch

Die Aktie von Rheinmetall hatte am Freitag erneut ein Rekordhoch erreicht: 1742 Euro standen gleich zu Handelsbeginn auf dem Kurszettel des Rüstungstitels. So viel war die Aktie den Anlegern in der gesamten Börsengeschichte davor nicht wert – und auch danach nicht mehr. Denn ab diesem Zeitpunkt ging es mit den Papieren wieder ordentlich zurück, am Ende stand bei der Rheinmetall-Aktie sogar ein Minus von 0,4 Prozent auf 1.694 Euro. Wie es in der kommenden Börsenwoche weitergeht? Unklar. Es herrscht auf Analystenseite die große Unsicherheit.

Rheinmetall-Kursziele zwischen 1550 und 2100 Euro

Denn nach den in der zurückliegenden Woche vorgelegten Quartalszahlen gehen die Prognosen zur Rheinmetall-Aktie weit auseinander. Das zeigt der Blick auf die seit Donnerstag laut finanzen.net aufgerufenen Kursziele. Eine Auswahl:

  • Deutsche Bank: 1800,00 EUR, +6,10%
  • Warburg Research: 1550,00 EUR, -8,64%
  • JP Morgan: 2100,00 EUR, 23,78%
  • Berenberg Bank: 1630,00 EUR, -3,92%

Während Deutsche Bank und JP Morgan also noch weiteres Kurspotenzial bei der Rheinmetall-Aktie erkennen, sehen Warburg Research und Berenberg die Papiere bereits als überbewertet an. Der Automobilzulieferer und Rüstungskonzern habe im ersten Quartal rekordhohe Barmittel verzeichnet, schrieb George McWhirter von der Privatbank, erkennt allerdings dennoch keine Luft mehr nach oben. Das war bei der DZ Bank anders.

DZ Bank bei Rheinmetall zuversichtlich

Rheinmetal habe im Rüstungsgeschäft gute mittel- bis langfristige Aussichten, schrieb DZ-Analyst Holger Schmidt in einer am Freitag vorliegenden Einschätzung. „Infolge der erhöhten Bedrohungslage in Europa durch Russland und des notwendigen Aufbaus eigenständiger Verteidigungsfähigkeiten erwarten wir einen jahrelangen, starken Anstieg der Verteidigungsausgaben in Deutschland und der europäischen Nato-Staaten“, schrieb er. Rheinmetall mit seinem breiten Rüstungsportfolio sollte „einer der Hauptauftragnehmer sein“, so die Einschätzung. In der Folge hob er das Kursziel für Rheinmetall massiv von 1380 auf 1985 Euro an. Kleine Einschränkung: In der Vergangenheit lag er mit seiner Prognose schon einmal gründlich daneben.

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