Wenn es einen Konzern gibt, der sich inmitten der unzähligen aktuellen Krisen über mangelnde Aufträge nicht beschweren kann, dann dürfte es Rheinmetall sein. Die westlichen Nationen überschlagen sich regelrecht in ihrer Unterstützung für die Ukraine. Die zur Verfügung gestellten Waffen müssen irgendwoher kommen oder ersetzt werden, und eben da kommt Rheinmetall ins Spiel.
Wie der Konzern mitteilte, konnte nun ein neuerlicher Auftrag mit der US Navy abgeschlossen werden. Für die Entwicklung einer neuen Mittelkalibermunition soll der deutsche Konzern 14,3 Millionen US-Dollar enthalten. Angestrebt wird eine günstige Munitionsart, die sowohl in bereits existierenden als auch kommenden Waffensystemen Verwendung finden kann.
Die Anleger sind verzückt
Sehr viel mehr Details gab es nicht zu hören, was in der Rüstungsbranche nicht ungewöhnlich ist. Schließlich werden die Amerikaner sich gerade von Russland derzeit nicht gerne in die Karten schauen lassen. Die Anleger reagierten dennoch sehr erfreut und gönnten der Rheinmetall-Aktie am Mittwochmorgen Zugewinne von 1,4 Prozent.
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Damit gehört das Papier zu den sehr wenigen Anteilsscheinen, die heute überhaupt irgendwie Zugewinne verbuchen konnten. Mehr noch, mit einem Kurs von 225,90 Euro am frühen Nachmittag notierte der Titel sogar nur unweit entfernt vom Rekordhoch bei 227,90 Euro. Die Stimmung könnte also kaum besser sein.
Blendende Aussichten für die Rheinmetall-Aktie
Man hätte sich gewünscht, dass es nie wieder passiert. Doch wir leben in Zeiten, in denen die Rüstung zu einem essentiellen Punkt von so ziemliche allen Regierungen der Industrienationen geworden ist. Russland hat mit seinem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg die Welt auf Jahrzehnte verändert.
Die Rheinmetall-Aktie kann davon profitieren und Gewissensbisse müssen Anleger nicht dabei haben, von dieser Entwicklung zu profitieren. Dennoch wären die allermeisten wohl glücklicher gewesen, wenn es diese Kursrallye nie gegeben hätte. Für den Moment bleibt Rheinmetall einer der wenigen Gewinner der Krise. Bleibt nur zu hoffen, dass der Krieg bald endet. Dem positiven Momentum der Rheinmetall-Aktie würde das nicht einmal schaden.
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