Renault-Aktie: Viel Hoffnung, viel Verzweiflung!

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2020 war ein Desaster für Renault: Wie der französische Autobauer am Freitag mitteilte, fiel im Corona-Jahr unterm Strich ein Rekordverlust von gigantischen 8 Milliarden Euro an. Der Umsatz krachte um gut ein Fünftel auf 43,5 Milliarden Euro ein.

Angesichts der verheerenden Bilanz gaben sich die Franzosen am Freitag alle Mühe, das Licht am Ende des Tunnels heraufzubeschwören. Demnach haben sich die Verkäufe in der zweiten Jahreshälfte 2020 immerhin wieder etwas gefangen. Und auch die Gewinnmarge habe sich merklich verbessert.

Im dritten und vierten Quartal konnte Renault sogar wieder Geld verdienen. Der Konzern begründet die Q3- und Q4-Gewinne unter anderem mit Preiserhöhungen bei einigen Modellen. Der Umsatz jedoch gab auch im dritten und vierten Jahresviertel nach, wenngleich nicht mehr so stark wie in den ersten sechs Monaten.

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Ähnlich wie andere Auto-Manager will auch Renault-Chef Luca de Meo seinem Unternehmen einen schärferen Sparkurs auferlegen und den Umbau zu einem softwaregetriebenen Technologiekonzern forcieren. Der Konzernboss betonte am Freitag, dass man beim Vorhaben, die Fixkosten um 2 Milliarden Euro zu verringern, besser vorankomme als erwartet. Möglicherweise könne man das Kostenziel bereits zum Jahresende erreichen.

Renault-Aktie: Chip-Mangel wird Q2 2021 stark belasten

Gleichzeitig stimmte de Meo die Mitarbeiter und Anleger darauf ein, dass auch das laufende Jahr weiterhin schwierig werden dürfte. Hier bezog sich der Konzernboss insbesondere auf den Chipmangel, der der Autoindustrie derzeit weltweit schwer zusetzt. Der Höhepunkt der Halbleiter-Verknappung könnte laut de Meo im zweiten Quartal erreicht werden und die Produktion von 100.000 Fahrzeugen beeinträchtigen.

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Ich habe meine 150 Renault bei 37,80 noch am Freitag verkauft - mit einem kleinen Kursgewinn! Und so
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Bis zu 100.000 Autos weniger wegen Chip-Engpässen https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/renault-
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