Plug Power ist am Freitag Außergewöhnliches gelungen: Die Aktie des US-Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Spezialisten hat an der Nasdaq tatsächlich leicht dazugewonnen, 8,64 US-Dollar standen am Ende auf dem Kurszettel. Im August kannte die Plug-Aktie ansonsten praktisch nur den Weg nach unten. Da kann CEO Andy Marsh noch so laut trommeln und Analysten können weiter ihre Phantasie-Kursziele aufrufen, es nützt alles nichts – allein im zurückliegenden Monat ist die Aktie um 30 Prozent eingebrochen. Fraglich, ob sich durch einen Termin am Mittwoch etwas ändert.
Plug Power bittet in die Wasserstoffanlage
Denn wie Plug Power vor dem Wochenende mitgeteilt hat, veranstaltet das US-Unternehmen am 23. August 2026, in der Nähe seines Wasserstoffstandorts in Georgia einen Analystentag. Dabei werden „das leitende Führungsteam und das Wasserstoffprojektteam von Plug einen detaillierten Überblick über die bisherigen Erfolge im Zusammenhang mit seiner 15TPD-Wasserstoffanlage in Camden County, Georgia, geben“, wie es heißt. Auf dem Programm steht zudem ein Rundgang durch die Wasserstoffanlage selbst – allerdings nur auf Einladung, wie man betont.
So hält man sich mögliche Kritiker vom Hals. Dabei mangelte es Plug-Chef Marsh bereits bislang nicht an großspurige Ankündigungen. Das Problem: Das Unternehmen hat die Erwartungen der wohlgesonnenen Analysten immer und immer wieder unterlaufen.
- Zuletzt mit den Quartalszahlen, die Plug am 9. August veröffentlicht hatte
- Der Umsatz stieg zwar deutlich um 72 Prozent, allerdings auch der Schuldenberg
Analysten erwarten Kursverdopplung, mal wieder
Für das zweite Quartal 2026 hatte Plug Power einen Verlust je Aktie (EPS) in Höhe von 0,40 US-Dollar gemeldet. Laut finanzen.net hatten Analysten im Schnitt ein negatives EPS von lediglich 0,27 US-Dollar erwartet. Das durchschnittliche Kursziel liegt laut marketscreener.com derzeit dennoch bei 18,42 Dollar, was einem Kursanstieg von 113 Prozent entspräche. Nur zur Erinnerung: Im Januar glaubten sie im Mittel noch an annähernd 30 Dollar. Tja.
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