Nvidia-Aktie: Wie zum Trotz!

Nvidia hat eine ernüchternde Woche an der Börse erlebt, just zur Entwicklerkonferenz GTC. Analysten hatten bei der Aktie anderes erwartet, sie irrten mal wieder.

Auf einen Blick:
  • Die Nvidia-Aktie beschloss die Woche entgegen der Analystenerwartungen im Minus
  • Zur Entwicklerkonferenz GTC waren die Analysten zuvor doch so zuversichtlich
  • Doch ihre hohen Kursziele für den Chip-Giganten sind in weite Entfernung gerückt
  • Die schweizer UBS hielt dennoch trotzig an ihrer Prognose von 185 Dollar fest

Es sollte die Woche von Nvidia werden – und endete in einer Enttäuschung, zumindest an der Börse. In den vergangenen Jahren hatten sich die Aktien des US-Chip-Giganten während der Entwicklerkonferenz GTC laut Aaron Rakers von der US-Bank Wells Fargo stets besser als der Gesamtmarkt entwickelt, was für ihn vor Wochenfrist „eine Kaufgelegenheit“ für die Nvidia-Aktie darstellte. Auch andere zeigten sich zuversichtlich. Und die Nvidia-Aktie? Nun ja, diese fiel von 121,67 US-Dollar zum Ende der Vorwoche auf 117,70 Dollar zurück. Wer gekauft haben sollte, erwischte in jedem Fall den falschen Einstigszeitpunkt.

Nvidia kündigt Chip-Neuheiten auf der GTC an

Sicherlich: Nvidia-CEO Jensen Huang stellte auf der Konferenz laut Medienberichten die nächsten Generationen von KI-Chips vor: Blackwell Ultra, die noch für 2026 geplant sind, sowie Vera Rubin, die 2026 erscheinen sollen. Diese Chips sollen die Leistungsfähigkeit von KI-Anwendungen erheblich steigern. Zusätzlich kündigte Nvidia laut der Agentur AP die Einführung des Isaac GR00T N1 an, eines Open-Source-Modells zur Entwicklung humanoider Roboter, sowie des Cosmos AI-Modells zur Generierung synthetischer Trainingsdaten.

  • Diese Initiativen zielen darauf ab, die Entwicklungskosten und die Komplexität im Bereich der KI und Robotik zu reduzieren
  • An der Börse hatte all das keinen Niederschlag gefunden, die Nvidia-Aktie hat nun allein seit Jahresbeginn 20 Prozent abgegeben

UBS bekräftig Nvidia-Kursziel von 185 Dollar

Manche Beobachter führen die Skepsis auf Marktbedenken hinsichtlich eines möglichen Handelskriegs und wirtschaftlicher Abschwächung zurück. Auch die Unberechenbarkeit von US-Präsident Donald Trump in seiner Zoll-Politik fordert wohl ihren Tribut. Am Freitag bekräftigte UBS-Analyst Timothy Arcuri seine Kaufempfehlung für die Nvidia-Aktie dennoch, fast wie zum Trotz, mit einem Kursziel von 185,00 US-Dollar. Das hatte er allerdings auch direkt vor den Quartalszahlen Ende Februar getan. Damals notierten die Papiere bei rund 140 Dollar. Das Ergebnis ist bekannt.

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