US-Präsident Donald Trump möchte die Chipproduktion in die USA zurückholen. Doch kurzfristig geht das nicht so einfach. Insbesondere für NVIDIA nicht. Denn Nvidia produziert selbst keine Chips, sondern lässt diese von Auftragsfertigern wie TSMC und Samsung herstellen. Eine Verlagerung der Produktion in die USA wäre frühestens im zweiten Halbjahr 2026 möglich, wenn TSMC seine neue Fabrik in Arizona eröffnet. Diese wird jedoch zunächst nur 4-nm-Chips fertigen, während modernste GPUs auf 3-nm- oder künftig 2-nm-Technologie basieren. Alternativ könnte Intel ab 2027 als Auftragsfertiger in Frage kommen, wenn dessen Foundry-Geschäft weiter ausgebaut wird. Auch Samsung plant eine Erweiterung seiner Fertigung in Texas.
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Höhere Kosten, niedrigere Margen für NVIDIA
Die Produktion in den USA würde jedoch höhere Kosten verursachen. Zudem bleibt TSMC weltweit führend in der Chipfertigung. Dennoch gibt es Vorteile: NVIDIA wäre weniger von geopolitischen Risiken, insbesondere in Bezug auf Taiwan, abhängig. Langfristig könnte eine Produktion in den USA die Stabilität der Lieferkette erhöhen und bestimmte US-Kunden anziehen. Dennoch bleibt Taiwan kurzfristig der wichtigste Standort für NVIDIAs fortschrittlichste Chips.
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