Nvidia-Aktie: Geballter Optimismus!

Die Aktie von Nvidia verbesserte sich nach zähem Wochenverlauf am Mittwoch an der Nasdaq etwas. Von den Prognosen der Analysten ist sie aber noch weit entfernt.

Auf einen Blick:
  • Ein Gerücht sorgte am Mittwoch für einen kleinen Aufschlag bei der Nvidia-Aktie
  • Trump plane, die aktuellen Exportbeschränkungen für KI-Chips aufzuheben, hieß es
  • Von den jüngst aufgerufenen, hohen Kurszielen ist Nvidia dennoch weit entfernt

Der Auftakt in den Mai war Nvidia an der Börse noch gelungen: Von 108,92 US-Dollar am letzten Handelstag im April sprang die Aktie an der Nasdaq direkt auf 114,94 Dollar. Es waren wohl die guten Quartalsergebnisse der Tech-Schwergewichte Meta und Microsoft, die für neue Zuversicht in der Branche sorgten. Doch nach ihrem fulminanten Start in den Monat tat sich die Nvidia-Aktie deutlich schwerer. Zumindest bis zum späten Mittwochabend.

Gerücht um Trump lässt Nvidia-Aktie anspringen

Denn in der laufenden Handelswoche pendelte die Aktie des US-Chip-Giganten zunächst uninspiriert um die 113-Dollar-Marke. Auch am Mittwoch hatte sich daran zunächst nichts geändert. Dann aber machten gegen Handelsende Gerüchte die Runde, die Trump-Regierung plane, die von Joe Biden eingeführten Exportbeschränkungen für KI-Chips wieder aufzuheben. Die Nvidia-Aktie legte daraufhin um immerhin gut drei Prozent auf 117,06 US-Dollar zu.

Ein echter Befreiungsschlag aber gelang den Papieren auch jetzt nicht. Dabei gab es vor dem Wochenende eine erneuerte Kaufempfehlung durch das US-Analysehaus Bernstein Research, das die Einstufung für Nvidia bei einem Kursziel von 185 US-Dollar belassen hatte. Analyst Stacy Rasgon sieht bei den Papieren somit ein Aufwärtspotenzial von mehr als 60 Prozent.

  • Im Schnitt liegt der faire Wert für die Aktie laut marketscreener.com derzeit bei 163 Dollar
  • Damit müsste sie sich um gut 40 Prozent verbessern, doch davon ist bislang nichts zu erkennen

UBS sieht Nvidia „hervorragend positioniert“

Zu Unrecht, wie Timothy Arcuri von der schweizer UBS unlängst urteilte: Für den Analysten bleibt Nvidia „hervorragend positioniert, um die enorme Rechenleistung bereitzustellen, die für den breiten Einsatz von KI erforderlich ist“, wurde er von TipRanks zitiert. Besonders die hauseigene CUDA-Software sehe der Experte als zentralen Wettbewerbsvorteil. An den Märkten indes ist dieser geballte Optimismus bislang nicht angekommen. Ob sich das am 28. Mai ändern wird, wenn Nvidia endlich den Quartalsbericht vorlegen wird, bleibt abzuwarten.

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