Norsk Hydro: Der Aluminiumpreis belastet die Aktie!

Liebe Leser,

die Entwicklungen rund um die verhängten US-Einfuhrzölle auf Stahl und Aluminium wirken sich auf die Aktien der jeweiligen Produzenten aktuell sehr unterschiedlich aus. Doch einer der Leidtragenden hierbei ist Norsk Hydro. Die Aktie des Aluminiumproduzenten aus Norwegen hat in den vergangenen sechs Wochen ca. 20 % an Verlusten verzeichnet.

Umsatz in den USA weniger wichtig

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Für den Überblick: Die USA gehören für Norsk Hydro nicht unbedingt zu den wichtigsten Ländern am Umsatz gemessen. In 2016 betrug der Anteil der gesamten Umsätze in der Region 8,7 %, der Anteil, der in der EU erzielt wurde, lag bei 15,6 %. Der größte Anteil geht nach Asien und den mittleren Osten. Die beiden Regionen haben in 2016 zusammen 27,1 % zum gesamten Umsatz beigetragen. Doch was belastet dann die Aktie aktuell so sehr?

Aluminiumpreise fallen

Hauptsächlich ist es neben einem negativen Währungseffekt auch der fallende Aluminiumpreis. Dieser konnte weltweit trotzt der verhängten Zölle in den USA nicht stabilisiert werden. Genau genommen konnte zwar der Preis für physisches Aluminium in den USA stabilisiert werden, doch die Preise in der EU und China haben sich bisher nicht angepasst. Diese bleiben weiterhin belastet, vor allem, weil die Produktion sowie Exporte aus China in diesem Jahr immer noch erhöht bleiben.

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Außer Kanada bleiben die anderen Exporteure von den Zöllen nicht ausgenommen

Von den Zöllen wurden nun einige Länder ausgenommen, dazu gehört auch Kanada, was der größte Exporteur von Aluminium in die USA ist. Norsk Hydro operiert ebenfalls teilweise aus Kanada heraus. Doch Länder wie Russland, China sowie die arabischen Emirate wurden von den Tarifen bisher nicht ausgenommen. Diese gehören nach Kanada zu den größten Exporteuren von Aluminium in die USA.

Alles bleibt beim Alten, trotz der Zölle?

Obwohl Letzteres den Aluminiumpreis früher oder später unterstützen könnte, weil diese Länder weniger exportieren würden, so ist die erwartete Kapazität, die in den USA zügig ausgebaut werden könnte, äußerst gering. Daher die Befürchtung einiger Marktbeobachter, dass Importe spätestens bis zum nächsten Jahr weiterhin erhöht bleiben dürften und damit auch die Exporte der Länder auf den Aluminiumpreis Auswirkungen zeigen werden.

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