Nordex
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Nordex-Aktie: Kein frischer Wind in Sicht?

Die Nordex-Aktie ist heute mit herben Verlusten in den Börsentag gestartet, nachdem am Morgen die aktuellen Zahlen für das erste Quartal 2021 veröffentlicht worden sind. Bei Tradegate in Berlin verlor das Papier in den ersten Handelsminuten 4,5 % an Wert um anschließend nur moderat wieder aufzuholen. Die Talfahrt seit Ende April setzte sich damit beschleunigt fort. Gibt es da noch irgendwo positive Momente?

Pandemie bremst die Entwicklung

Die Nordex-Group weist in ihren Zahlen für das Q1 gegenüber dem gleichen Vorjahres-Zeitraum einen Umsatz-Zuwachs von 964,6 Mio. Euro auf jetzt 1.251,2 Euro aus. Im selben Zeitraum ist das Konzernergebnis jedoch von zuvor -38,0 Mio. Euro auf -54,7 Mio. Euro deutlich gesunken. Auch der Auftragseingang für Projekte ging um mehr als 23 % auf wertmäßig jetzt 910,8 Mio. Euro zurück. Im Service-Bereich verloren die Aufträge 22,5 %.

Die Entwicklung führt das Unternehmen auf die Einflüsse der Corona-Pandemie zurück. In einer Mitteilung heißt es, dass die Geschäftsprozesse weiterhin verzögert laufen und unter Beeinträchtigungen leiden. Für das Jahr 2021 geht die Geschäftsleitung jedoch von einer allmählichen Entspannung der Lage aus. So habe man die Lieferketten stabilisiert und arbeite jetzt auch unter den Bedingungen der Pandemie effektiv und effizient. Ein Unsicherheitsfaktor bleibe jedoch die Entwicklung der Rohstoff-Preise.

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Vor diesem Hintergrund erwartet Nordex für das Jahr 2021 einen Gesamt-Umsatz zwischen 4,7 und 5,2 Mrd. Euro. Das Unternehmen ist inzwischen mit Projekten auf der ganzen Welt vertreten. Im Q1 wurden dort aktuell 356 Windenergieanlagen neu errichtet. Genug für neuen Auftrieb?

Mit seiner Entwicklung steht Nordex nicht allein. So gab der Renixx als Index für neue Energien in der vergangenen Woche stark nach und erreichte ein neues Jahrestief von 1.429,28 Punkten. Zurückzuführen ist das vor allem auf die Schwäche der Windenergie-Branche. Auch die Konkurrenten Vestas Wind und Siemens Gamesa meldeten zuletzt Gewinnrückgänge. Insgesamt zeichnet sich jedoch eine allmähliche Verbesserung der Auftragseingänge ab. Kommt die Windenergie damit zurück in den Markt?

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