Nicht der Krieg, sondern der Staat mit seiner Zentralbank verursacht Inflation

„One of the biggest taxes is one that is not even called a tax — inflation.“ | Thomas Sowell

Steigende Energie- und Rohstoffpreise werden zu Inflation, weil die
staatlichen Zentralbanken die Zinsen zu niedrig halten und die Geldmengen
zu stark ausweiten. Für eine Entwarnung bei der Inflation gibt es derzeit
leider keinen Grund. Im Gegenteil.

NEUE AUSNAHMESITUATION

Wieder einmal arbeitet der mediale Komplex mit größter Präzision und Wirkung:
Vor dem Hintergrund der Dramatik des Ukraine-Russland-Konfliktes verblassen auf
fast wundersame Weise nahezu alle anderen Geschehnisse, die bis vor kurzen
noch die Gemüter stark erhitzten – Klimawandel und „Grüne Politik“, Corona und
Lockdowns sowie jüngst vor allem die steigende Güterpreisinflation.

Eine neue Ausnahmesituation hat in kürzester Zeit von den Köpfen der Menschen Besitz ergriffen:
die Kriegsangst – und mit ihr erlebt das Vertrauen der Massen in den Staat
eine ungeahnte Renaissance.

Der kritische Anleger ist jedoch gut beraten, weiterhin über den Tellerrand und
den Tag hinauszublicken, sich sein Denken nicht einengen und schon gar nicht
politisch diktieren zu lassen – und die für ihn ebenfalls relevanten Problemfelder
auch weiter fest im Blick zu behalten. Dazu gehört insbesondere auch das Inflationsproblem.

Im Windschatten des Ukraine-Konflikts nimmt die Kaufkraftentwertung des ungedeckten
Geldes an Fahrt auf: Ob US-Dollar, Euro & Co, ihre Kaufkraft kommt unerbittlich
unter die Räder. Der Grund: Die überschuldeten Staaten des Westens
deuten die Energie- und Rohstoffpreisverteuerung, für die der Konflikt sorgt, für
ihr Zwecke um. Sie sagen:

Die steigenden Energie- und Rohstoffpreise seien schuld
für die hohe Güterpreisinflation – und lenken damit von der eigentlichen Inflationsursache
ab: der Geldpolitik ihrer Zentralbanken.

Die bereits hohe Inflation sei, so verkünden die Zentralbankräte und die ihnen zuarbeitenden
Hauptstromökonomen, vor allem die Folge steigender Energiepreise,
und auf Energiepreise könne die Geldpolitik bekanntlich nicht direkt einwirken.
Und gerade auch mit Blick auf die wirtschaftlichen Erschütterungen, die vom Ukraine-
Konflikt ausgehen, sei ein Festhalten an der extrem expansiven Geldpolitik
gerechtfertigt. Doch diese Deutung überzeugt nicht. Sie stellt zudem die Weichen
in Richtung einer noch inflationäreren Geldpolitik.

„FISCAL DOMINANCE“

Um das zu erklären, muss man sich vor Augen führen, dass die Zentralbanken
dies- und jenseits des Atlantiks unter der Weisung der staatlichen Ausgabenpolitik
stehen. Im Fachjargon nennt man das „Fiscal Dominance“. Das heißt, der Finanzbedarf
der Staaten bestimmt die Geldpolitik:

Mit extrem niedrigen Zinsen und einer Ausweitung der Geldmenge werden die chronisch-gewaltigen Haushaltslöcher
gestopft. Diese Praxis hat spätestens seit Anfang 2020 um sich gegriffen, als
viele Staaten ihre Wirtschaften in den Lockdown schickten und die ausgefallenen
Umsätze und Einkommen mit neu geschaffenem Geld finanzierten. Neues Geld
wurde aus dem Nichts ausgegeben, obwohl die Güterproduktion schrumpfte.

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Die Zentralbanken haben einen gewaltigen „Geldmengenüberhang“ erzeugt, der
bereits in 2021 begann, die Güterpreise spürbar in die Höhe zu befördern. Im
Grunde handelt es sich um eine Entwicklung, wie sie in einem Lehrbuch nicht
besser illustriert werden könnte:

Die Zentralbank weitet die Geldmenge übermäßig aus, und nach und nach treibt die üppige Geldversorgung die Güterpreise in
die Höhe. Der resultierende Inflationsanstieg ist ganz im Sinne der Staaten. Denn
die anziehende Inflation, einhergehend mit Kapitalmarktzinsen, die von den Zentralbanken
künstlich niedrig gehalten werden, treibt die Realzinsen (das heißt die
inflationsbereinigten Nominalzinsen) in den Negativbereich.

Dadurch entschulden sich die Staaten auf Kosten der Gläubiger. Zudem profitieren
die Staaten von der steigenden Inflation auch deshalb, weil es im System der
progressiven Einkommenssteuer zur „kalten Progression“ kommt. Die steigende
Inflation führt früher oder später zu einem Ansteigen der Nominallöhne. Auf diese
Weise rutschen die Einkommensverdiener unter einen erhöhten Grenzsteuersatz.

Obwohl ihre realen Einkommen durch die Lohnerhöhung nicht zugenommen haben,
steigt ihre reale Steuerlast an. Ressourcen werden auf diese Weise unerbittlich
und ohne ausdrückliche Zustimmung der Wähler aus ihren Taschen genommen
und an den Staat übertragen.

Die Inflation ist für den Staat aus einem weiteren Grund sehr willkommen: Inflation
schafft bekanntlich Ängste und Nöte bei vielen Menschen, weil sie deren Lebensstandard
herabsetzt und für große soziale Ungerechtigkeiten sorgt. Das wiederum
eröffnet den Politikern großen Spielraum, fallweise in das Wirtschafts- und
Gesellschaftsleben einzugreifen – und dadurch den Staat und seine Politiker noch
machtvoller werden zu lassen.

Jüngstes Beispiel ist die aufkommende Diskussion
zum Erlass von „Preiskontrollen“ – der Idee also, dass bestimmte Güter, die knapp
und teuer sind, mit einem Höchstpreis, der nicht überschritten werden darf, zu
belegen. (Siehe hierzu die nachstehende Box.)

WACHSTUMSELIXIER FÜR DEN STAAT

Inflation wirkt wie eine Steuer, entzieht dem privaten Sektor knappe Mittel und
spült sie dem Staat in die Hände. Hohe Inflation erweist sich, wenn sie nicht „zu
hoch“ ausfällt, als ein Wachstumselixier für den Staat und diejenigen Sonderinteressengruppen,
die ihn für ihre Zwecke einzuspannen wissen. Die Inflationssteuer
wirkt, solange sie von den Menschen als akzeptabel angesehen wird; ansonsten
würde sie aus dem „Geld fliehen“, und das Geld verliert seine Geldfunktion. Das
will der Staat aber nicht. Denn dann wäre sein wohl wirksamstes Instrument, mit
dem er sich auf Kosten seiner Bürger und Unternehmer bereichert, perdü.

Noch einmal zurück zur „Fiscal Dominance“. Sie hat sich auch deswegen herausgebildet,
weil eine Riege führender Politiker, Vertretern von Großunternehmen
und Wissenschaftlern daran arbeitet, den Umbau von Wirtschaft und Gesellschaft
voranzutreiben. Das geschieht unter den allseits bekannten Schlagworten „Great
Reset“ und „Große Transformation“.

Die Zentralbanken spielen dabei eine wichtige
Rolle. Sie haben dafür zu sorgen, dass die entstehenden volkswirtschaftlichen
Kosten des Umbaus so wenig wie möglich in Erscheinung treten. Mit niedrigen
Zinsen und Geldmengenausweitung haben sie die Konjunkturen in Gang zu halten.
Eine Aufgabe, gegen deren Erfüllung sich die Zentralbankräte nicht sperren.

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Ein Kernelement der Großen Transformation ist die „Grüne Politik“, die Abkehr
der Volkswirtschaften von fossilen Brennstoffen. Dabei soll insbesondere die Verteuerung
der Energie den Energieverbrauch absenken. Sie verursacht aber auch
negative Rückwirkungen auf das Energieangebot. Beispielsweise verteuern sich
mittlerweile die Kredit- und Kapitalkosten für Unternehmen, die fossile Brennstoffe
explorieren, fördern und verarbeiten – weil Banken ihr Kreditangebot für
derartige Geschäftsfelder einschränken, weil Investoren, die dem ESG-Siegel Folge
leisten, sich beim Kauf von Anleihen und Aktien dieser Firmen zurückhalten.

Das wiederum senkt die Investitionstätigkeit, verknappt und verteuert das (künftige)
Energieangebot. Der eigentliche Grund für die in den letzten Jahren stark steigenden
Energiekosten ist bei der Grünen Politik zu finden.

Der andauernde Ukraine-Russland-Konflikt facht den Prozess der Energiepreisverteuerung
nun allerdings zusätzlich an. Die Aussicht auf eine Verknappung von Öl,
Gas und Kohle auf Russland treibt die Preise für fossile Brennstoffe auf den Weltmärkten
in die Höhe. Hinzu kommt die Sorge, dass das Angebot von vielen anderen
Rohstoffen – wie Weizen, Mais, Palladium, Aluminium, Düngemitteln etc. –
schrumpfen könnte. Das hätte nicht nur zur Folge, dass sich die Produktion vieler
Güter verteuert.

Viele Produkte werden sich dann möglicherweise gar nicht mehr zu wettbewerbsfähigen Kosten erstellen lassen. Firmen müssen ihre Pforten
schließen, Arbeitsplätze gehen verloren. Eine solche Entwicklung kann die volkswirtschaftliche
Produktions- und Beschäftigungsstruktur gewissermaßen aus den
Angeln heben, in eine große Wirtschaftskrise führen.

ÜBER DIE INFLATION

Nun etwas ausführlicher zum „Inflationsproblem“. – Steigende Energie- oder
Rohstoffpreise stellen für sich genommen keine Güterpreisinflation dar – also ein
fortgesetztes Ansteigen der Güterpreise auf breiter Front. Um das zu erklären, sei
ein ganz einfaches Beispiel betrachtet: Bei konstanter Geldmenge in der Volkswirtschaft
verdoppelt sich plötzlich der Energiepreis. Was passiert?

Um die gleiche Energiemenge wie bisher konsumieren zu können, müssen die Verbraucher ihre
Nachfrage nach anderen Gütern (Nahrung, Autos, Urlaub etc.) einschränken. In
diesem Fall kommt es zu einer Neuausrichtung der relativen Güterpreise: Dem
erhöhten Energiepreis stehen gesunkene Preise anderer Güter (die nun nicht mehr
nachgefragt werden) gegenüber. Eine Inflation entsteht hier nicht, im Durchschnitt
betrachtet bleibt das Niveau der Güterpreise unverändert.

Anders ist es in dem Fall, in dem der Anstieg der Energiepreise begleitet ist von
einem Anstieg der Geldmenge. Hier verteuern sich die Energiepreise, gleichzeitig
erhalten die Marktakteure neue Kaufkraft von der Zentralbank. Damit können sie
nicht nur ihre erhöhte Energierechnung bezahlen, sie können auch wie gewohnt
die von ihn bislang nachgefragten Güter erwerben.

Die erhöhten Energiepreise sind dadurch in der Lage, den Durchschnitt aller Güterpreise anzuheben, also für
Inflation zu sorgen. Das sollte deutlich machen: Es ist die Ausweitung der Geldmenge,
die das Phänomen der Güterpreisinflation erst möglich macht. Und genau
diese Situation liegt aktuell vor, sowohl in den Vereinigten Staaten von Amerika
als auch im Euroraum.

Der Energie- und Rohstoffpreisanstieg trifft aktuell auf einen gewaltigen Geldmengenüberhang,
und das bewirkt den starken Anstieg vieler Güterpreise auf
breiter Front. Der Inflationsdruck wird weiter dadurch erhöht, dass die Zentralbanken
an ihrer Niedrigzinspolitik festhalten und die Kredit- und Geldmengen weiter
stark ausweiten – so dass der Geldmengenüberhang weiter anwächst.

Zwar hat die US-Zentralbank ihren Leitzins erstmalig am 16. März 2022 angehoben, und sie will auf diesen Schritt weitere Zinserhöhungen folgen lassen (siehe nachstehende
Box). Das wird jedoch kaum etwas an der Tatsache ändern, dass die US-Realzinsen
noch ganz lange Zeit im negativen Territorium verharren werden, US-Dollar-
Bargeld und –Bankdepositen sowie auch Schuldpapiere an Kaufkraft einbüßen.
Im Euroraum stehen die Dinge nicht besser. Die Europäische Zentralbank (EZB)
ist weit davon entfernt, ihre Inflationspolitik zu beenden.

GEWOLLTE INFLATION

Wie lässt sich geldpolitisch mit einem Energie- und Rohstoffpreisschock umgehen?
Auf grundsätzlich zwei Wegen. Der erste Weg: Die Zentralbank zieht die Zinsen
stark an, verknappt die Geldmenge und löst dadurch eine Rezession aus, verbunden
mit einem Rückgang der Güterpreise, durch den die Energie- und Rohstoffpreisverteuerung
neutralisiert wird. Der Inflationsauftrieb wird hier also verhindert,
indem (mitunter heftige) Produktions- und Arbeitsplatzverluste hingenommen
werden.

Der zweite Weg: Die Zentralbank bleibt untätig, lässt die Energie- und
Rohstoffpreisverteuerung sich auf alle Güterpreise übertragen in der Hoffnung,
dass sich die Güterpreisinflation im Sinne eines „Einmaleffektes“ nachfolgend wieder
normalisiert. Produktions- und Arbeitsplatzverluste werden hier verhindert, indem
ein (starker) Inflationsschub zugelassen wird.

Denkbar ist auch noch ein dritter Weg: Die Zentralbank strafft die Geldpolitik nur etwas, um dem Inflationsschub
die Spitze zu nehmen, sie schreckt jedoch gleichzeitig davor zurück, Produktion
und Beschäftigung in nennenswerter Weise einbrechen zu lassen.

Angesichts der vorherrschenden Befindlichkeiten in der Politik sowie vor allem
auch aufgrund der Transformations- und Umbaupläne für Wirtschaft und Gesellschaft
werden die Zentralbanken sich sehr wahrscheinlich gegen den ersten Weg
entscheiden und entweder den zweiten oder bestenfalls den dritten Weg beschreiten.

Das lässt befürchten, dass der Inflationsschub mehr oder weniger ungebremst
über die Menschen hereinbricht und die Kaufkraft ihrer Ersparnisse und Löhne
dauerhaft herabsetzt, ihren materiellen Lebensstandard nachhaltig reduziert. In
diesem Prozess wird die Produktionsleistung der Volkswirtschaft leiden. Firmen
müssen wegen mangelnder Rentabilität schließen, Arbeitsplätze gehen verloren.
Die Volkswirtschaften werden sprichwörtlich ärmer sein im Vergleich zur Situation
vor dem Inflationsschub.

Die damit verbundenen wirtschaftlichen und sozialen Härten und Nöte wird der
Staat sehr wahrscheinlich für seine Zwecke nutzen zu wissen – sprich: er wird zusehends
in das Wirtschafts- und Gesellschaftsleben eingreifen mit dem Versprechen,
für „Besserung“ zu sorgen. Immer mehr Menschen geraten daraufhin in
direkte oder indirekte Abhängigkeit des Staates: indem sie ihren Lebensunterhalt
vom Staat beziehen („leistungsloses Grundeinkommen“), oder indem eine wachsende
Zahl von Arbeitsplätzen und Einkommen in immer stärkerem Maße von der
Industrie- und Subventionspolitik des Staates abhängt. Aus einer ehemals freien
Wirtschaft und Gesellschaft wird so eine unfreie Wirtschaft und Gesellschaft.

VOLATILE EDELMETALLPREISE ALS CHANCE

Dass die Preise für Gold und Silber im aktuellen Marktumfeld besonders volatil
sind, sollte nicht weiter verwundern. Die Zukunftseinschätzungen vieler Investoren
durchlaufen erhebliche Schwankungen – und wer könnte ihnen das verdenken.
Wir denken, dass die Aussichten für weiter steigende Gold- und Silberpreise günstig
sind. Die beiden ‚geldnahen‘ Metalle stellen im Kern für langfristig orientierte
Anleger eine Versicherung in Zeiten wachsender geopolitischer, wirtschaftlicher
und inflationärer Risiken dar.

Aus unserer Sicht bergen die aktuellen Gold- und Silberpreise ein attraktives Aufwärtspotential im laufenden Jahr (siehe hierzu die
Tabelle auf S. 10 sowie die Graphiken auf Seite 11). Anleger sollten die Preisvolatilität
der Metalle ‚nach unten‘ daher nicht als Problem, sondern als Kaufgelegenheit
interpretieren.

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