Die Zscaler-Aktie gehörte am Freitag mit einem Kursverlust von zwölf Prozent zu den ganz großen Verlierern auf dem US-Aktienmarkt. Das Software-Unternehmen setzte damit seinen Abwärtstrend der letzten Monate fort. Allein in den letzten drei Monaten ging es für Zscaler um 40 Prozent bergab. Was drückt so stark auf den Kurs?
Vergangenheit hui, Zukunft pfui
An den Zahlen für das abgelaufene Quartal kann der Kurssturz der Zscaler-Aktie kaum gelegen haben. Mit einem Umsatz von 816 Millionen US-Dollar und einem Gewinn je Aktie von 1,01 US-Dollar übertraf das Tech-Unternehmen die Erwartungen des Marktes von 798 Millionen bzw. 0,89 US-Dollar.
Aber beim Ausblick auf das Jahr 2026 enttäuschte der Cybersicherheitsspezialist. CEO Jay Chaudhry verwies auf eine anhaltende makroökonomische Unsicherheit und längere Entscheidungszyklen bei Großkunden.
Ein zentrales Thema, das auf die zukünftige Geschäftsentwicklung von Zscaler „drückt“, ist der zunehmende Wettbewerbsdruck. Auf der einen Seite integrierte Microsoft immer mehr Sicherheitsfunktionen direkt in seine Azure- und Office-Pakete, was Stand-alone-Anbieter wie Zscaler unter Preisdruck setzt.
Auf der anderen Seite verfolgt der größte Konkurrent Palo Alto eine aggressive Platformization-Strategie, also die Bündelung vieler Dienste zu einem Festpreis. Analysten fürchten, dass Zscaler dadurch Marktanteile verliert, wenn Kunden lieber alles aus einer Hand kaufen, anstatt technisch überlegene, aber teurere Einzellösungen von Zscaler zu wählen.
Aus gutem Grund günstiger
Mit einem Forward-KGV von 39 ist die Zscaler-Aktie zwar erheblich günstiger bewertet als in jüngster Vergangenheit. Trotzdem drängt sich ein Kauf angesichts des angeschlagenen Charts und der fundamentalen Probleme nicht auf.
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