Zscaler hat den Termin für die Veröffentlichung der Ergebnisse zum zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2026 offiziell bestätigt. Ende Februar wird der Cloud-Sicherheitsspezialist seine Bilanz vorlegen und Einblicke in die operative Entwicklung der vergangenen Monate geben. Im Zentrum des Interesses steht dabei die Frage, wie effektiv das Unternehmen den rasant wachsenden Bedrohungen durch künstliche Intelligenz begegnet.
KI-Sicherheit als neuer Fokus
Die anstehenden Zahlen fallen in eine Phase strategischer Expansion. Erst Ende Januar stellte das Unternehmen seine neue „AI Security Suite“ vor, mit der Unternehmen ihre KI-Anwendungen besser absichern und kontrollieren sollen. Hintergrund dieser Entwicklung ist ein massiver Anstieg der Cyberkriminalität im Bereich der künstlichen Intelligenz: Jüngste Berichte belegen eine Zunahme entsprechender Aktivitäten um 91 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Dieser Trend stellt herkömmliche Sicherheitsmodelle vor große Herausforderungen, da klassische Infrastrukturen oft nicht auf die neuen Muster generativer KI-Datenströme ausgelegt sind. Marktbeobachter werten die Einführung der neuen Tools als notwendigen Schritt, um in einem Markt zu bestehen, der sich zunehmend von hardwarebasierten Lösungen hin zu identitätszentrierten Cloud-Architekturen bewegt.
Marktumfeld und Erwartungen
Für die Anleger sind die kommenden Kennzahlen von hoher Bedeutung, da der Titel zuletzt spürbar an Boden verloren hat. Mit einem aktuellen Kurs von 156,60 € bewegt sich das Papier nur knapp über seinem 52-Wochen-Tief von 155,68 € und verzeichnet seit Jahresbeginn ein Minus von rund 17 Prozent.
Die wichtigsten Eckpunkte der kommenden Berichterstattung:
- Veröffentlichung: Donnerstag, 26. Februar 2026 (nach US-Börsenschluss)
- Berichtszeitraum: Zweites Quartal (bis 31. Januar 2026)
- Vergleichswerte: Im ersten Quartal lag der Umsatz bei 788,1 Millionen US-Dollar bei einem bereinigten Gewinn je Aktie von 0,96 US-Dollar.
Das Management wird die Ergebnisse am Abend des 26. Februar in einer Telefonkonferenz erläutern. Analysten dürften dabei vor allem darauf achten, ob die hohe Nachfrage nach Zero-Trust-Modellen und die neuen KI-Sicherheitslösungen ausreichen, um die Wachstumsdynamik des Unternehmens angesichts des schwierigen Marktumfelds zu stabilisieren.
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