Drei Kunden, drei Branchen, ein wiederkehrendes Muster: Wer bei Zoominfo Datensilos zusammenlegt, bekommt messbare Ergebnisse zurück — und zwar schnell. Die jüngsten Kundenberichte des Datenanbieters liefern konkrete Zahlen statt vager Zufriedenheitswerte, und genau das macht sie für die Investment-Story interessant.
Sparen als Nebeneffekt, nicht als Ziel
Die Investment-Recherche-Plattform Tegus, seit der Übernahme durch AlphaSense auf schlanke Abläufe getrimmt, hatte parallel zu ZoomInfo noch einen separaten Anbieter für Gesprächsanalyse im Einsatz. Nach der Zusammenlegung auf eine Plattform sanken die Kosten für diesen Bereich um die Hälfte. Das eingesparte Budget floss in Vertriebsanreize — mit Wirkung: Das Team übertraf seine Ziele in den beiden Folgequartalen mit 109 Prozent und 101 Prozent der Vorgabe.
Bemerkenswert an dem Fall ist weniger die Einsparung selbst als der Umgang mit dem Risiko. Drei Jahre an aufgezeichneten Kundengesprächen standen auf dem Spiel. Erst ein Testlauf mit sechs Monaten Datenmaterial in einer isolierten Umgebung überzeugte das Team, dass beim Wechsel nichts verloren geht.
Wenn ein Rep den Vorsprung eines Veteranen bekommt
Beim Vertriebssoftware-Anbieter Seismic geht es nicht um Kostensenkung, sondern um Skalierung. Seit mehr als fünf Jahren ZoomInfo-Kunde, wollte das Unternehmen die Erfolgsmuster seiner besten Verkäufer auf das gesamte Team übertragen. Gelungen ist das über KI-gestützte Prospecting-Funktionen, die neuen Mitarbeitern denselben Kontext liefern, den erfahrene Kollegen sich mühsam selbst erarbeitet hatten.
In internen Erhebungen führte Seismic 39 Prozent seiner aktiven Pipeline auf Signale von ZoomInfo zurück. Das Team meldete zudem eine um 54 Prozent höhere Produktivität und eine Zeitersparnis von durchschnittlich 11,5 Stunden pro Woche.
Etwas kleiner, aber im gleichen Muster: Der dänische Antriebstechnik-Hersteller LINAK wechselte nach mehr als drei Jahren Frustration mit einer kaum messbaren Konkurrenzplattform zu ZoomInfo. Die erste gezielte Werbekampagne auf Basis der neuen Kontaktdaten brachte innerhalb von drei Wochen erste Angebotsanfragen — für ein Geschäft mit typischerweise monatelangen Verkaufszyklen ein ungewöhnlich schnelles Ergebnis.
Drei unabhängige Branchen, drei unterschiedliche Ausgangslagen — Fertigung, Finanzresearch, Vertriebssoftware. Der gemeinsame Nenner bleibt die gleiche Behauptung: konsolidierte Daten schlagen verstreute Tools, messbar in Wochen statt Quartalen.
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