Gold erlebte zu Wochenbeginn einen massiven Rücksetzer, der die globalen Märkte erschütterte. Eine zentrale Personalentscheidung bei der US-Notenbank Federal Reserve löste eine Kettenreaktion aus, die auch den in Schweizer Franken geführten ZKB Gold ETF unter Druck setzte. Anleger stehen nun vor der Frage, wie nachhaltig diese abrupte Neubewertung durch die veränderten globalen Zinsperspektiven ist?
Fed-Nominierung sorgt für Turbulenzen
Der Auslöser für die heftige Marktreaktion am 2. Februar war die Nominierung von Kevin Warsh zum künftigen Chef der Federal Reserve. Marktteilnehmer werteten diesen Schritt als klares Signal für eine restriktivere Geldpolitik in den USA. In der Folge legte der US-Dollar deutlich zu, während die Realrenditen stiegen – eine Entwicklung, die das zinslose Edelmetall traditionell schwer belastet.
Zusätzliche Komplexität bringt die Situation in der Schweiz mit sich. SNB-Präsident Martin Schlegel bezeichnete das aktuelle Umfeld mit Nullzinsen und einer Inflation von lediglich 0,1 % jüngst als herausfordernd. Zwar hält sich die Schweizerische Nationalbank Interventionen am Devisenmarkt offen, doch die Hürden für weitere Zinssenkungen bleiben hoch, was den Goldpreis in lokaler Währung beeinflusst.
Physische Sicherheit als Kernargument
Trotz der aktuellen Volatilität setzen viele Investoren weiterhin auf die strukturellen Merkmale des Fonds. Der ZKB Gold ETF zeichnet sich durch folgende Punkte aus:
- Vollständige Deckung: Der Fonds ist zu 100 % mit physischem Gold in Schweizer Tresoren hinterlegt.
- Auslieferungsoption: Anleger haben das Recht auf Sachauszahlung in Form von Standardbarren.
- Sondervermögen: Der Schutz nach dem Kollektivanlagengesetz (KAG) minimiert das Gegenparteirisiko.
Aktuell notiert der ETF bei 1.234,27 Euro, nachdem er am Montag bei 1.168,70 Euro aus dem Handel gegangen war. Trotz des jüngsten Rücksetzers bleibt der Abstand zum 52-Wochen-Hoch mit rund 7,6 % moderat.
Fokus auf den März-Termin
Die Aufmerksamkeit der Anleger richtet sich nun auf den 19. März 2026. An diesem Tag wird die Schweizerische Nationalbank ihre nächste Zinsentscheidung bekannt geben. Bis dahin dürften vor allem weitere Signale zur künftigen Strategie der US-Notenbank bestimmen, ob Gold seine Rolle als sicherer Hafen in der aktuellen Stärke behaupten kann oder ob die steigenden Renditeerwartungen den Kurs weiter deckeln.
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