Zalando-Aktie: Mal was Positives!

Zalando und andere große Modehändler führen einheitliches digitales System ein, um menschenrechtliche und ökologische Sorgfaltspflichten effizienter umzusetzen.

Auf einen Blick:
  • Gemeinsame Initiative mit About You und fünf weiteren Händlern
  • Einheitlicher Fragebogen reduziert administrativen Aufwand
  • Kostenlose Plattform mit KI-Funktionen zur Datenanalyse
  • Breite Branchenallianz für mehr Transparenz in Lieferketten

Während die Zalando-Aktie immer noch tief im Kurskeller festhängt, hat das Berliner Unternehmen kürzlich Fortschritte an anderer Stelle gemeldet.

Zalando-Aktie, About You und Partner starten Digitaltool für Menschenrechte

Demnach hat Zalando gemeinsam mit About You sowie fünf weiteren großen europäischen Mode- und Onlinehändlern ein neues digitales System eingeführt, das Marken die Erfüllung ihrer menschenrechtlichen und ökologischen Sorgfaltspflichten deutlich erleichtern soll.

Herzstück ist ein einheitlicher Fragebogen, der auf den OECD‑Leitlinien basiert und bisherige Parallelstrukturen ersetzt. Marken müssen künftig nicht mehr für jeden Händler eigene Berichte erstellen, sondern können einen gemeinsamen Standard nutzen. Das reduziert den administrativen Aufwand erheblich und schafft eine vergleichbare Grundlage für verantwortungsvolle Beschaffung.

Zalando-Aktie: ESG-Prozesse sollen effizienter werden

Parallel dazu startet der One Retail Hub, eine kostenlose Plattform, die in Zusammenarbeit mit TrusTrace entwickelt wurde. Dort können Marken ihre Daten zentral pflegen, Nachhaltigkeitsberichte hochladen und mithilfe von KI‑gestützten Funktionen Lücken erkennen oder Verbesserungspotenziale identifizieren. Ziel ist es, technische und finanzielle Hürden abzubauen, damit Fortschritte bei Menschenrechten und Umweltschutz nicht länger vom Budget oder der IT‑Infrastruktur einzelner Marken abhängen.

Die Initiative wird von einer breiten Branchenallianz getragen – darunter ASOS, Boozt, New Look, The Very Group, Varner und die Ellos Group – und von Cascale sowie Fair Wear fachlich begleitet. Für Händler wie Zalando ist der Schritt strategisch wichtig: Ein gemeinsamer Standard schafft Transparenz, reduziert Doppelarbeit und ermöglicht es, Ressourcen stärker auf tatsächliche Verbesserungen in der Lieferkette zu lenken.

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