XRP: Wann kracht es!?

Die Kryptowährung XRP verharrt in einer schwachen Phase mit deutlichen Abflüssen aus ETFs, obwohl Ripple neue Abwicklungsmöglichkeiten erhält. Geopolitische Unsicherheiten belasten die Bewertung.

Auf einen Blick:
  • XRP notiert deutlich unter wichtiger Widerstandszone
  • Massive Abflüsse aus XRP-ETFs in der Vorwoche
  • Ripple erhält neue Abwicklungsmöglichkeiten bei DTCC
  • Geopolitische Spannungen belasten Kryptomarkt

Noch immer zeigt sich die Kryptowährung XRP erstaunlich schwach. Die Notierungen sind am Montag um 0,034 Dollar gestiegen. Allerdings sind ausgewiesene 1,376 Dollar bei weitem zu schwach, um auch nur annähernd in die Nähe einer Wende zu kommen. Effektiv ist XRP noch im Abwärtstrend.

Dabei hat sich nicht allzu viel geändert. Die Stimmung bei den ETCs bleibt relativ bescheiden. Die aktuellen Zahlen dazu sind unverändert eindeutig. Zuletzt waren die Abflüsse wieder massiv. Am 6.3. verschwanden 16,62 Millionen Dollar aus den XRP-ETCs. Bis zum 7. März, also zum formalne Ende der Woche, waren es 30 Millionen Dollar, die verschwanden. Das ist nicht so viel, bedenkt man die Nettozuflüsse insgesamt: 1,24 Mrd. Dollar seit Begründung verschiedener ETCs noch im vergangenen Herbst.

Schwaches Interesse

Enttäuschend ist die Entwicklung deshalb, weil der Zufluss aus institutionellen Kreisen einfach irgendwann nicht mehr weiter ging. Die ersten Wochen waren euphorisch, danach versiegte der Zustrom und damit auch die Euphorie.

XRP Chart

Was wir jetzt sehen, ist der Umstand, dass Ripple selbst einiges dafür bewegt, um bei Finanztransaktionen vorne mit dabei zu sein. So wurde nun Ripple Prime in ein „NSCC-Verzeichnis“ vom „Depository Trust&Clearing Corporation (DTCC)“ aufgenommen, lautet die Meldung. Wichtig ist, dass Ripple nun weitere Abwicklungsmöglichkeiten hat.

Entscheidend scheint dieser Tage allerdings eher zu sein, wie sich der Iran-Krieg entwickelt. Denn die Kryptowährungen stehen seit geraumer Zeit wie zwischenzeitlich auch der Goldpreis unter dem Druck, dass der Dollar die Krisenwährung schlechthin bleibt. In Krisenzeiten dürften die relativ irrationalen Bewegungen von Devisenmärkten zumindest die Bewertung von Bitcoin und XRP nicht einfacher machen. Wer es formal mag: Die Kryptowährung ist mit einem Abstand von sicherlich 40 Cent in einem längerfristigen Abwärtstrend.

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