Das XRP Ledger steht vor einer massiven technischen Runderneuerung. Am 27. Mai aktiviert das Netzwerk die Version 3.1.3. Parallel dazu drängt Ripple mit neuen Partnerschaften tiefer in den institutionellen Markt. Die Diskrepanz zur Kursentwicklung fällt auf.
Aktuell notiert der Token bei 1,37 US-Dollar. Seit Jahresbeginn hat XRP damit fast 27 Prozent an Wert verloren. Der Kurs verharrt deutlich unter der 200-Tage-Linie von 1,70 US-Dollar.
Neues Fundament für das Ledger
Das anstehende Update bringt wichtige Fehlerbehebungen mit sich. Es optimiert NFTs, Vaults und das Lending Protocol. Das Problem: Bis zum 20. Mai hatten nur gut 40 Prozent der Validatoren ihre Nodes aktualisiert. Das birgt Risiken für die Kompatibilität.
Im Hintergrund arbeiten die Programmierer bereits an Version 3.2.0. Diese bringt einen symbolischen Schnitt. Die Entwickler taufen die seit zehn Jahren genutzte Server-Software „rippled“ in „xrpld“ um. Das soll die Unabhängigkeit des Netzwerks betonen. KI-gestützte Sicherheitsprüfungen begleiten den Umbau.
Stabilität schlägt Tempo
Der Fokus auf die Kern-Infrastruktur fordert Tribute. Die Einführung des Standards XLS-66d für erweiterte Governance verzögert sich. Das Team priorisiert die Stabilität während des Namenswechsels. Aktuell liegt die Zustimmungsrate für diese Änderung bei knapp 23 Prozent. Nötig wären 80 Prozent für eine Aktivierung.
Die Nutzer blenden diese technischen Details aus. Allein am 20. Mai entstanden über 4.300 neue Wallets innerhalb eines Tages. Das ist der viertstärkste Zuwachs im laufenden Jahr.
Institutionelles Geld fließt
Die Brücke zur traditionellen Finanzwelt wächst rasant. Ripple Prime hat sich mit EDX Markets integriert. Kunden erhalten so direkten Zugang zu Liquidität für digitale Assets. Dieser Schritt bereitet auch den Boden für den geplanten Stablecoin Ripple USD.
Auch die Wall Street greift weiter zu. Die in den USA gelisteten Spot-XRP-ETFs verzeichnen anhaltende Zuflüsse. Am 21. Mai flossen knapp neun Millionen US-Dollar in die Produkte. Das verwaltete Vermögen stieg damit auf 1,15 Milliarden US-Dollar.
Die Dynamik beschleunigt sich. In der Vorwoche sammelten die Fonds über 60 Millionen US-Dollar ein. Das markiert einen neuen Rekord für das Jahr 2026.
Der 27. Mai wird zum ersten Lackmustest für die Entwickler. Erreichen nicht genug Validatoren das Update-Level, drohen Netzwerk-Reibungen. Langfristig stützen die ETF-Zuflüsse und die EDX-Integration das Fundament. Der Token-Preis spiegelt diese Fortschritte bisher nicht wider.
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