XRP: ProShares reicht zwei ETF-Anträge ein

Symbolbild, KI-generiert

Ripple gibt eine Milliarde XRP frei, während ETF-Anträge, moderate Kapitalzuflüsse und ein US-Senatstermin den Markt prägen.

Auf einen Blick:
  • Ripple setzt monatliche XRP-Freigabe fort
  • ProShares reicht zwei ETF-Anträge ein
  • US-XRP-ETFs verbuchen 14,38 Millionen Dollar
  • Senatsabstimmung für 15. September angesetzt

Ripple hat am Montag turnusgemäß eine Milliarde XRP aus dem monatlichen Escrow-Konto freigegeben, verteilt auf drei Transaktionen. Solche Freisetzungen gehören zum festen Ablauf des Unternehmens und wiederholen sich Monat für Monat. Medienberichten zufolge verblieben nach der Freigabe je nach Quelle zwischen rund 31,14 und 31,28 Milliarden XRP im Escrow – ein Unterschied, der die grundsätzliche Größenordnung aber nicht verändert.

Während der Unlock allein selten größere Kursreaktionen auslöst, richtet sich der Blick der Anleger derzeit stärker auf die Produktseite. Am Dienstag reichte ProShares Unterlagen für einen ProShares XRP ETF sowie einen gehebelten ProShares Ultra XRP ETF ein. Eine Einreichung ist noch keine Zulassung durch die US-Börsenaufsicht SEC, signalisiert aber wachsendes Interesse etablierter Fondsanbieter an XRP-Produkten.

ETF-Zuflüsse bleiben moderat, aber positiv

Für die bereits gehandelten US-XRP-ETFs meldeten Medien am Dienstag Netto-Zuflüsse von 14,38 Millionen US-Dollar. Angeführt wurde das Feld vom XRPZ von Franklin Templeton mit 6,63 Millionen US-Dollar, gefolgt vom GXRP von Grayscale und dem XRPC von Canary Capital.

Die Zuflüsse fallen damit deutlich kleiner aus als in früheren Rekordphasen, bleiben aber im positiven Bereich – ein Hinweis darauf, dass institutionelles Interesse trotz der jüngsten Kursschwäche nicht abreißt.

Parallel dazu bahnt sich mit Evernorth Holdings und Armada Acquisition Corp. II ein weiterer Baustein für institutionellen XRP-Zugang an. Die SEC erklärte die gemeinsame Fusionsunterlage der beiden Unternehmen für wirksam, Armada-Aktionäre sollen am 30. September darüber abstimmen. Wird die Fusion genehmigt, soll das kombinierte Unternehmen unter dem Ticker XRPN an der Nasdaq notieren.

Politischer Termin am 15. September rückt näher

Im Hintergrund bleibt die Regulierung das große Thema für XRP-Investoren: Der US-Senat hat für den 15. September eine Cloture-Abstimmung über den Digital Asset Market Clarity Act angesetzt. Das Gesetz gilt als zentraler Baustein für einen verlässlichen Rechtsrahmen für Kryptowährungen in den USA und wird von XRP-Händlern entsprechend genau verfolgt.

Am Kurs selbst zeigt sich die Gemengelage aus Unlock, ETF-Nachrichten und politischer Unsicherheit deutlich. XRP notiert bei 1,34 US-Dollar und hat allein am heutigen Mittwoch 2,9 Prozent verloren, auf Wochensicht steht ein Minus von 6,6 Prozent zu Buche.

Über 30 Tage gerechnet liegt die Kryptowährung dennoch mit 23 Prozent im Plus, was den kurzfristigen Rückschlag relativiert. Zum 50-Tage-Durchschnitt von 1,15 US-Dollar hält der Kurs weiterhin einen Abstand von 16 Prozent nach oben, was auf einen intakten mittelfristigen Aufwärtstrend hindeutet, auch wenn die jüngsten Tage schwächer ausfielen.

Zusätzlichen Rückenwind für den gesamten Kryptomarkt hatte Mitte August eine Ankündigung des US-Finanzministeriums geliefert, das seine Rückkaufoperationen für langlaufende Anleihen von maximal 2 auf mindestens 4 Milliarden US-Dollar je Operation ausweitet. Die Maßnahme greift vom 9. September bis zum 4. November und wurde damals als kurzfristiger Treiber für Kryptowerte einschließlich XRP genannt.

XRP-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue XRP-Analyse vom 02. September liefert die Antwort:

Die neusten XRP-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für XRP-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 02. September erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

XRP: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Hinweis: Teile dieses Artikels wurden mithilfe Künstlicher Intelligenz erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)