XRP: Positives Signal, aber…?

On-Chain-Daten zeigen Akkumulation durch große Wallets, während der Kurs eine wichtige Unterstützungszone testet. Die Stimmung bleibt jedoch von Vorsicht geprägt.

Auf einen Blick:
  • Große Wallets sammelten Millionen XRP ein
  • XRP-Spot-ETFs verzeichnen Zuflüsse
  • Kurs testet kritische Unterstützungszone
  • Marktstimmung bleibt vorsichtig und unsicher

On-Chain-Analysen zeigen, dass große Wallets in der vergangenen Woche eher als Käufer denn als Verkäufer aufgetreten sind. Adressen mit sehr hohen Beständen haben rund 50 Millionen XRP akkumuliert, während langfristig orientierte Investoren Rücksetzer nahe der 2-Dollar-Marke nutzten, um insgesamt mehrere hundert Millionen XRP einzusammeln. Parallel dazu flossen im Januar bislang rund 10,6 Millionen US-Dollar in XRP-Spot-ETFs, während die verfügbaren Bestände auf zentralen Börsen weiter schrumpften und nur noch bei etwa 1,6 Milliarden XRP liegen.

Der Risikoappetit im Kryptosektor schwankt. Gewinnmitnahmen nach dem starken Jahresauftakt sind spürbar und auf makroökonomischer Ebene sorgen geopolitische Spannungen sowie Diskussionen über geldpolitische Unsicherheiten für Zurückhaltung. In diesem Umfeld reicht selbst eine solide Datenlage nicht immer aus, um Kurse nachhaltig nach oben zu treiben. Vielmehr scheint das Sentiment weiterhin von Vorsicht geprägt zu sein.

XRP Chart

Unterstützung rückt wieder in den Fokus der Anleger

XRP hatte im Januar versucht, mit neuem Schwung in Richtung der Hochs zu laufen. Das sah zunächst auch gut aus, doch dann kam erneut Druck auf der Oberseite auf und der Markt steht wieder an der Unterstützungszone. Diese liegt zwischen 1,70 US-Dollar und 2,00 US-Dollar. Entscheidend für den aktuellen Verlauf sind nun die letzten Tiefs.

Ein Unterschreiten dieser Tiefs mit einem Schlusskurs darunter könnte zu weiterem Druck und weiter fallenden Kursen führen. Sollte sich der Kurs jedoch hier halten oder nach einem kurzen Unterschreiten wieder in die Zone zurücklaufen, könnte es sich auch lediglich um einen Liquiditätssweep gehandelt haben. Solange die Range nicht gebrochen wird, bietet sie sich weiterhin zum Handeln an.

Ihr Konrad

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