XRP-Kurs: Es war bereits das dritte Mal!

Die Kryptowährung XRP von Ripple ist drei Tage in Folge unter die 1-Dollar-Marke gerutscht – und hat sich jeweils wieder gefangen. Ob das langfristig so bleibt, ist völlig offen.

Auf einen Blick:
  • Drei Mal rutschte XRP, der Coin von Ripple, seit Sonntag unter die 1-Dollar-Marke
  • Trotz Erfolgen des Unternehmens profitiert dessen Kryptowährung nicht
  • Vielmehr hat XRP seit Jahresbeginn fast 60 Prozent an Wert eingebüßt
  • Nun wird bereits diskutiert, ob Ripple seinen Coin überhaupt noch braucht

XRP, die Kryptowährung von Ripple, hatte lange Zeit die Phantasie des Marktes beflügelt. Von rund 0,50 US-Dollar im November 2024 war der Coin in ungeahnte Höhen geschossen. Bei rund 3,40 Dollar war XRP im Sommer 2025 gehandelt worden. Doch diese Zeiten sind vorbei. Im Moment kämpft die Kryptowährung gar um den Halt der 1-Dollar-Marke. Und im Gegensatz zu manchen Behauptungen, hatte sie diesen schon drei Mal zumindest kurzzeitig verloren.

XRP Chart

XRP erneut weniger als 1 Dollar wert

„XRP fiel am Dienstag erstmals seit November 2024 unter die Marke von einem US-Dollar“, heißt es etwa aktuell auf btc-echo.de. Das Kuriose ist, dass auf der gleichen Seite ein anderer Autor bereits am Sonntag vermeldete: „XRP-Kurs fällt unter 1 US-Dollar: Wie stark korrigiert der Ripple-Coin noch?“ Die Frage kann beantwortet werden: Bislang gar nicht.

Denn tatsächlich hatte sich der Coin am Sonntag nach dem Zwischentief bei 0,99 US-Dollar wieder zurückgekämpft, nur um am Montag erneut die psychologisch wichtige Marke nach unten zu durchbrechen. Doch XRP fiel nie tiefer als auf 99 Cent, auch am Mittwoch war an diesen Punkt Schluss. Aktuell notiert die Währung nach ihrem dritten Rückfall wieder bei genau bei 1,00 US-Dollar.

  • Damit aber hat XRP seit Jahresbeginn, als kurzzeitig 2,35 Dollar aufgerufen wurden, fast 60 Prozent an Wert eingebüßt
  • Daran änderte auch eine weitere Bankenpartnerschaft von Ripple in Südkorea nichts – aus Gründen wohl

Ripple bewirbt Stablecoin RLUSD statt XRP

Die Jeonbuk Bank sei laut Ripple die erste Regionalbank Koreas, die Ripple Payments einführt und damit mehrtägige SWIFT-Überweisungen durch nahezu Echtzeit-Abwicklung 24/7 für grenzüberschreitende Zahlungen ihrer Geschäftskunden ersetze, heißt es ebenfalls auf btc-echo.de. Offen bleibe, welches Asset bei Jeonbuk Bank zum Einsatz komme. „Ripple bewirbt zuletzt vor allem seinen eigenen Stablecoin RLUSD als Abwicklungsmittel für institutionelle Kunden, nicht XRP“, so der Bericht. Auf investing.com wird schon offen die Frage diskutiert, ob das florierende Unternehmen seinen Token überhaupt noch braucht?

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