Anfang des Jahres sah es noch gut aus für XRP, die Kryptowährung von Ripple. Mehr als 3,50 US-Dollar wurden Mitte Januar noch für einen Coin bezahlt. Es ist gerade einmal gut vier Monate her, und wirkt doch wie aus einer anderen Welt: Aktuell kämpft XRP um den Halt der Marke von 1,35 US-Dollar, hat somit gut 60 Prozent an Wert eingebüßt. All die optimistischen Prognosen, sie erweisen sich als wertlos. Und ein gewichtiger Akteur hat Schluss gemacht.
XRP Chart
Goldman Sachs setzt auf Bitcoin, nicht XRP
Denn laut übereinstimmender Medienberichte hat die US-Investmentbank Goldman Sachs seine gesamte, erst vor kurzem aufgebaute XRP-ETF-Position in Höhe von 154 Millionen Dollar, innerhalb eines Quartals bereits wieder vollständig aufgelöst.
- Gleichzeitig reduzierte Goldman Sachs seine Ethereum-ETF-Beteiligung um immerhin 70 Prozent auf 114 Millionen Dollar
- Seine Bitcoin-Positionen mit rund 700 Millionen Dollar behielt die US-Bank nach Informationen von Tokenwire weitgehend bei
„Diese klare Hierarchie zeigt, dass die Bank BTC gegenüber allen Altcoins bevorzugt und das Experiment mit XRP-ETFs beendete“, so die ernüchternde Einschätzung des Krypto-Portals. Die XRP-Prognose bleibe kurzfristig unter Druck, „da der technische Bruch und die institutionellen Verkäufe die positiven Signale aus den ETF-Zuflüssen überlagern“, wie es heißt. Das klingt nicht gut, anders als noch vor kurzem.
Positive XRP-Prognose lag daneben
Ripples XRP profitiere aktuell von technologischen Fortschritten, wachsender institutioneller Nachfrage und gezielter Akkumulation durch große Investoren, hieß es noch vor gut einem Monat auf Cryptonews. „Auch wenn kurzfristige Schwankungen weiterhin möglich sind, insbesondere durch neue Finanzprodukte, spricht vieles dafür, dass XRP mittelfristig vor einer stärkeren Aufwärtsbewegung stehen könnte“, so der damalige Bericht. Die aktuelle Phase wirke „wie eine Vorbereitung auf den nächsten größeren Impuls“. Was soll man sagen? Auf diesen warten XRP-Anleger bis heute vergeblich.
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