XRP-Kurs: Hilft wirklich Zeit?

Ripples Krypto-Währung XRP hat nach dem erfolgreichen Start des ersten Spot ETF enttäuscht. Manche Beobachter raten zur Geduld, andere bleiben skeptisch.

Auf einen Blick:
  • Der XRP-Kurs konnte vom ersten gestarteten Spot ETF zunächst nicht profitieren
  • Manche Krypto-Experten glauben, dass dies noch eine gewisse Zeit dauern könnte
  • Andere sind skeptisch, für Ripples XRP und Bitcoin fehle schlicht das Risikokapital

Die vergangenen Tage waren für Krypto-Anleger eine ziemliche Enttäuschung. Sowohl der Bitcoin als auch XRP brachen am Donnerstag vergangener Woche ein – und haben sich bislang nur leidlich erholt. Das kam insbesondere bei Ripples Token für viele überraschend, gelang dem ersten XRP Spot ETF von Canary Capital am Donnerstag doch ein guter Start: Mit einem Handelsvolumen von 58 Millionen US-Dollar habe sich der Ripple-Indexfonds den Titel des besten ETF-Debüts 2026 gesichert, hieß es bei btc-echo.de. Warum konnte dann die Währung selbst nicht profitieren?

Profitiert Ripples XRP mit Verzögerung?

„Laut Analysten handelt es sich um ein typisches ‚Buy the rumour, sell the news‘-Szenario“, schreibt crypto-insiders.de: Bei lang erwarteten Ereignissen entschieden sich Anleger häufig dafür, Gewinne mitzunehmen. „Neue Indexfonds brauchen Zeit, um das Settlement durchzuführen“, mutmaßt man bei btc-echo. Autorisierte Teilnehmer schaffen demnach neue ETF-Anteile, welche dann mit echtem XRP gedeckt werden, „was oft erst am nächsten Geschäftstag passiert und nicht in der Minute, in der der ETF in den Handel startet“, so die Erklärung für den zunächst enttäuschenden Kursverlauf des XRP-Coins.

  • Nach dem Start der Bitcoin Spot ETFs im Januar habe es einige Wochen gedauert, bis der BTC-Kurs von den neuen TradFi-Käufen profitieren konnte
  • „Ähnlich könnte die Entwicklung laut verschiedenen Krypto-Analysten nun auch bei XRP vonstattengehen“, so der Bericht

Zinsentscheid der Fed beeinflusst Krypo-Währungen

Wird zum Jahresende also alles gut, wie viele Beobachter erwarten? Georg Steiner von cryptonews.com bleibt skeptisch. Während Ripple weiterhin alles unternehme, um seine ‚Erzählung‘ als internationales Zahlungssystem der Zukunft zu stützen, scheine dies am Wert seiner Kryptowährung XRP „scheinbar spurlos“ vorüberzugehen. Derzeit fehle dem Markt einfach das Risikokapital, so Steiner. „Das liegt auch an der US-Notenbank Fed. Diese hat zwar zuletzt zweimal die US-Leitzinsen gesenkt, doch schon am 10. Dezember könnte es zu einem neuerlichen Stopp kommen.“

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