Der Kurs von XRP bleibt nach wie vor unter Druck. Die Kryptowährung von Ripple, am Mittwochmorgen kurzzeitig erstarkt und bei 1,26 Euro gehandelt, rutschte im Laufe des Donnerstags wieder auf weniger als 1,20 Euro zurück. Auf rund 30 Prozent beläuft sich der Verlust bei XRP damit allein im zurückliegenden Monat. Da half selbst eine revolutionär anmutende Nachricht nichts.
XRP Chart
Deutsche Bank setzt offenbar auf Ripple (XRP)
Denn laut übereinstimmender Medienberichte baut die Deutsche Bank auf Blockchain-Lösungen des US-Entwicklers Ripple (XRP), um grenzüberschreitende Zahlungen schneller und günstiger zu gestalten. Als Teil einer neuen, von SWIFT unterstützten Initiative, zielt die Bank darauf ab, operative Kosten durch Distributed-Ledger-Technologie um bis zu 30 Prozent zu senken.
„Bisher galt das SWIFT-Netzwerk als verlässlich, aber träge. Internationale Überweisungen in Dollar oder Euro dauern oft Tage und verursachen hohe Gebühren“, berichtete zuerst das Anlegermagazin Der Aktionär. Die Deutsche Bank breche diese verkrusteten Strukturen nun auf. Während herkömmliche Systeme auf viele Zwischenschritte angewiesen seien, ermöglicht die Ripple-Technologie eine Abwicklung nahezu in Echtzeit. „Durch die Zusammenarbeit mit Ripple-nahen Dienstleistern modernisiert sie ihr Devisengeschäft und ihre Multi-Währungs-Konten“, heißt es.
- Der Kurs von XRP konnte bislang von der Nachricht allerdings nicht profitieren
- Zu sehr scheint der Coin von Ripple abhängig zu sein vom gesamten Kryptosektor
XRP notiert gut 60 Prozent unter Juli-Hoch
Und der zeigt sich im Februar bislang als äußerst schwach: So fiel der Bitcoin-Kurs seit Ende Januar von mehr 74.000 Euro auf aktuell rund 56.500 Euro – ein Minus von rund 25 Prozent. Der XRP-Kurs verlor im selben Zeitraum in der gleichen Größenordnung. Geht man zurück bis in den Sommer, wird’s richtig bitter. Seit dem Höchststand Mitte Juli 2025 bei einem Kurs von 3,10 Euro hat XRP mehr als 60 Prozent an Wert eingebüßt.
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