Weiterhin schlecht sieht es für die Kryptowährungen aus. Die Krise im Iran hat den Dollar relativ zu den Kryptowährungen gestärkt. Davon ist auch XRP betroffen. Die prominente Währung ist um 1,3 % am Sonntag bis dato nach unten gelaufen.
Die Notierungen sind weiterhin klar im Abwärtstrend. Am Sonnabend war der Kurs bereits um 2,5 % nach unten gelaufen. Die zwischenzeitlich wieder erreichten 1,50 Dollar sind inzwischen auch schon wieder Geschichte.
XRP: Extrem im Seitwärtstrend
Insgesamt ist die Kryptowährung in einem Bereich zwischen 1,35 Dollar und 1,50 Dollar letztlich seit Anfang Februar mehr oder weniger eingesperrt. Gründe, um möglicherweise einen Ausbruch zu initiieren, hätte es genügend gegeben.
XRP Chart
Denn: so hat Ripple inzwischen Kunden den Zugang zu Coinbase Derivat- Kontrakten ermöglicht. Auch solche Meldungen haben indes keinerlei nachhaltige Wirkung bezogen auf die Nachfrage nach XRP gehabt.
Auch die Einführung von ETC im vergangenen Herbst hat sich nicht als nachhaltig erwiesen, zumindest nicht in der Hinsicht, dass XRP selbst davon massiv produziert hätte. Wahrscheinlich sind im Moment die größten Sorgen der möglichen Investoren tatsächlich mit Blick auf den Nahen Osten gerichtet.
Der Dollar als Krisenwährung gilt weiterhin wegen seiner historischen Funktion als relativer Stabilitätsfaktor. Gold hat sich als zweite Kriseninstanz am Markt auch etwas besser bewährt als die Kryptowährungen insgesamt. Insofern ist hier derzeit keine Umkehr nach oben zu sehen. Auf der anderen Seite bleibt stets offen, dass und ob die Kryptowährungen noch einmal eine deutlich Aufwärtsbewegung nach oben schaffen. Sollte XRP auf über 1,75 Dollar steigen, dann vermuten die technischen Analysten hier eine neue Chance auf eine Trendwende. Bis dahin ist hier im Moment allenfalls zu konstatieren, dass immerhin die Unterstützungen nach unten halten.
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