Eine schöne Befreiung gelang der Kryptowährung XRP am Montag anfangs zum Auftakt der neuen Woche. Gleich 3,1 % Plus standen oder stehen auf den Kurstafeln und schieben den Kurs auf nunmehr 2,28 Dollar aufwärts. Das ist beileibe noch kein Hinweis auf einen bevorstehenden Aufwärtstrend, aber ein wichtiger Schutz, hieß es. Am Ende allerdings sieht die Rechnung anders aus. Am Montag ging es noch um -1,2 % aufwärts, in der Nacht um -3,9 % abwärts.
Zuletzt hatte die Kryptowährung über mehrere Tage hintereinander jeweils klar verloren. Damit war der Kurs bis auf 2,21 Dollar gerutscht und schien im Sog der Bitcoin-Schwäche gleichfalls weiter an Boden zu verlieren. Nun sind die Notierungen sogar auf 2,15 Dollar gefallen. Der Bitcoin hatte zuletzt indes sogar die Kursmarke von 95.000 Dollar unterschritten und kämpft um sein Comeback. Für XRP hatte es an sich wenig Anlass gegeben, derart schwach am Markt zu agieren. Vielmehr mehren sich teilweise die zumindest treibenden Vorzeichen.
XRP: Der neue ETF
An erster Stelle steht dafür der neue, am Donnerstag erstmals gehandelte ETF auf XRP. Der hatte den Handel an der Nasdaq aufgenommen und gilt als einer der Hoffnungsträger für die Kryptowährung. Die wird davon profitieren, wenn solche Kapitalsammel-Instrumente am Markt verfügbar sind. Kryptomärkte benötigen diese Transformation über einfache Instrumente, um zum einen das Vertrauen der institutionellen Investoren zu erhöhen und zum anderen auch privates Kapital zu bewegen.
Die Nachfrage kann also technisch betrachtet noch steigen. Allein: Der Markt hat XRP dennoch am Donnerstag und an den folgenden Tagen etwas schwächer werden lassen. Hier ist zum einen der Bitcoin wie beschrieben wohl ein Haupttreiber wie auch die Sorge um den Kryptomarkt generell. Es mehren sich die Put-Positionen auf den Bitcoin (und damit auch für den Markt insgesamt). Krisenzeiten sind für XRP und Co. aktuell kein gutes Pflaster.
XRP Chart
Dennoch: Mit dem neuen ETF im Rücken bestehen immer noch Chancen. Falls der Kurs bspw. die Marke von 2,50 Dollar noch nach oben überwindet.
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