Der Ausverkauf an den Kryptobörsen setzte sich zuletzt nicht nur fort, sondern gewann um den Monatswechsel noch einmal deutlich an Fahrt. Das ging auch an XRP nicht spurlos vorbei, wo die Kurse sich zeitweise gefährlich nahe an die wichtige Unterstützung bei 1,50 US-Dollar heranbewegte. Kurz darauf konnte die Lage sich dezent beruhigen und aktuell notiert.
Sehr viel besser sieht es dadurch allerdings nicht aus. Wie „Yahoo Finance“ zu berichten weiß, fehlt es XRP weiterhin an nachhaltigem Antrieb. Die kürzliche Kurserholung wird vor allem kurzfristigen Tradern zugeschrieben, die eventuell ein Schnäppchen vermuten. Der Anteil der Trader, welche Investments in der Regel länger halten, sei aber weiter gesunken.
XRP unter Druck
Der Anteil von Tradern mit Haltezeiten zwischen einer Woche und einem Monat habe sich hingegen vom 31. Januar zum 1. Februar schlagartig von 1,99 Prozent auf 5,27 Prozent erhöht. Die Spekulanten sind also am Start, doch institutionelle Investoren scheinen sich vornehm zurückzuhalten. Das spricht nicht eben für einen grundsätzlichen Turnaround.
Für einen solchen müsste der XRP-Kurs aus technischer Sicht ohnehin erst die Marke bei 1,70 Dollar und im weiteren Verlauf die Linie bei 2 Dollar knacken. Von entsprechenden Ambitionen ist allerdings nichts zu sehen, währen an den Kryptomärkten die Angst vor einem nachhaltigen und sich möglicherweise ausdehnenden Einbruch weiter umgeht.
Das könnte gefährlich werden
Für den Moment scheinen die Kryptomärkte ein wenig durchzuatmen, allerdings ohne eine fundamentale Erholung erkennen zu lassen. Der Abwärtstrend muss daher wohl oder übel noch als aktiv angesehen werden. Findet XRP nicht möglichst bald einen Boden und fällt der Support bei 1,50 Dollar, so wäre eine weitere Abwertung in Richtung 1,25 Dollar die logische Folge.
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