XRP: Drama oder Mega-Chance?

Der Kurs von XRP ist auf ein Mehr-Monats-Tief gefallen, obwohl positive regulatorische Entwicklungen für Ripple vorliegen. Die Nachfrage verlagert sich aktuell zu Edelmetallen.

Auf einen Blick:
  • XRP notiert bei niedrigstem Stand seit Monaten
  • Rückgang von 44 Prozent in sechs Monaten
  • Ripple erhält vorläufige Banklizenz
  • Institutionelle Investoren zeigen Interesse

XRP gerät am heutigen Sonnabend extrem unter Druck. Die Kryptowährung ist weiter gefallen. Der Abschlag beläuft sich auf -3,2 %. XRP notiert damit bei nur noch 1,68 Dollar. Dies ist der niedrigste Stand seit vielen Monaten. Innerhalb der zurückliegenden zwölf Monate war die Kryptowährung deutlich oberhalb dieser Marke.

Es gibt derzeit einen echten Abwärtslauf

Zur Erinnerung und Einordnung: In den zurückliegenden 6 Monaten ging es mittlerweile für das einst so gehypte Krypto-Objekt um -44 % nach unten. Allein in den zurückliegenden 3 Monaten verlor die Kryptowährung -29 %. Dies ist vor allem deshalb bemerkenswert, weil sich die Rahmenbedingungen für die Kryptowährung an sich verbessert haben.

XRP Chart

Ripple hat als Emittent von XRP die Genehmigung erhalten, eine Krypto-Bank zu betreiben. Auch wenn die Genehmigung erst vorläufig ist, wird hier damit zu rechnen sein, dass der Handel in diesem Segment noch einmal spürbar zunimmt und vor allem auch mehr institutionelle Investoren anziehen könnte.

Dazu kommt, dass es inzwischen sehr viele ETCs gibt, die Kapital einsammeln. 1,5 Milliarden Dollar sollen bis dahin investiert worden sein, wahrscheinlich sind es sogar etwas mehr. XRP also wird tatsächlich von institutionellen Investoren und damit Profis gekauft. Problematisch ist aktuell die Sorge vor den Disruptionen an den Währungsmärkten insgesamt.

Hier ist Donald Trump verantwortlich, der inzwischen massiv auf die Dollar-Entwicklung schielt. Der Präsident der USA möchte einen schwächeren Dollar, um den Export zu fördern und um für Importe eine zusätzliche Bremse zu installieren. Dafür hat er jetzt auch einen neuen FED-Vorsitzenden ernannt. Das könnte theoretisch den Kryptowährungen allgemein und XRP im Besonderen in die Karten spielen. Tatsächlich aber ist generell trotz der jüngsten Einbrüche die Nachfrage eher in Richtung der gelben Edelmetalle beziehungsweise der weißen Edelmetalle gelaufen.

Gold und Silber haben hier die Kryptowährung aus dem Spiel genommen. Die sieht man auch am Kurs des Bitcoin, der deutlich in sich zusammengefallen ist. XRP leidet darunter. Insofern ist die Entwicklung jetzt nicht nur spannend, sondern auch sehr offen. Es gibt selbstverständlich auch Beobachter, die davon ausgehen, dass sich jetzt wieder günstige Chancen für diese Art von Kryptowährungen ergeben könnten.

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