Ein zentrales Thema ist die geplante Reform der Finanzierung des XRP-Ledger-Ökosystems. Ripple kündigte Ende Februar an, das bisherige Fördermodell grundlegend umzubauen. Seit 2017 flossen laut Unternehmen rund 550 Mio. US-Dollar in Entwicklerprogramme, Grants und Partnerschaften. Künftig soll ein stärker dezentralisiertes Modell entstehen. Kernstück ist eine neue Community-Struktur namens XAO DAO. Über sie können Entwickler und Projekte künftig teilweise selbst über Fördergelder entscheiden. Zusätzlich plant Ripple neue Accelerator-Programme und institutionelle Partnerschaften, um Anwendungen auf dem XRPL schneller zu skalieren.
Parallel dazu baut das Unternehmen die technische Infrastruktur des XRPL weiter aus. Für das zweite Quartal 2026 sind unter anderem sogenannte „permissioned DEXs“ geplant, also Handelsplattformen innerhalb des XRPL, bei denen institutionelle Investoren über KYC-basierte Zugänge handeln können. Ziel ist es vor allem, den Handel mit tokenisierten Real-World-Assets zu erleichtern. Darüber hinaus arbeitet Ripple an erweiterten Custody-Funktionen, die künftig auch Staking für andere Netzwerke wie Ethereum oder Solana integrieren könnten.
XRP Chart
Range wird nach unten durchbrochen
XRP hat die lange Seitwärtsphase nach unten verlassen und ist an eine Unterstützungszone zwischen 1,135 und 1,262 US-Dollar gelaufen. Diese Zone ergibt sich aus früheren Hochs und Tiefs. Sollte sie auf der Unterseite halten, könnte XRP wieder nach oben in die alte Range zurücklaufen. In diesem Fall wäre auch ein Ausbruch auf der Oberseite der Range denkbar.
Wichtig ist dabei, dass die frühere Unterstützung der Range nun als Widerstand dient. Erst wenn der Markt diesen Bereich wieder überwindet, könnte man über neue Kauf-Chancen nachdenken. Schafft der Kurs das jedoch nicht, könnte das nächste Ziel auf der Unterseite bei rund 1 US-Dollar liegen, eine wichtige psychologische Marke. Darunter rückt der Bereich um 0,9 US-Dollar in den Fokus, der durch das frühere Allzeithoch ebenfalls als Unterstützung dienen könnte. Eine Trendlinie kann zusätzlich helfen, mögliche Einstiege besser einzuordnen.
Ihr Konrad
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