XRP: Alles Aus!?

XRP fällt auf 1,15 Dollar und markiert damit das Jahrestief. Trotz negativer Marktstimmung stützen Ripples Stablecoin-Ausbau und neue Partnerschaften die langfristigen Aussichten.

Auf einen Blick:
  • XRP erreicht neues Jahrestief
  • Ripple stärkt RLUSD-Verbreitung
  • Mastercard integriert RLUSD
  • XRP Ledger wächst deutlich

XRP ist am Freitag in den ersten Stunden weiter massiv nach unten gerauscht. 3,6 % Verlust führten die Kryptowährung auf einen Kurs von nur noch 1,15 Dollar. Damit ist das Tief im laufenden Jahr erreicht. Die Kryptowährung hat in den fünf Tagen zuvor bereits 8,7 % verloren und seit dem 1. Januar sogar annähernd 35 % Abschlag verzeichnet.

Damit ist eine katastrophale Verfassung erreicht, könnte man meinen, wenn man sich auf die technische Analyse bezieht. Selbst wohlgesonnene Kommentatoren sprechen inzwischen von einem Kursproblem. Dennoch soll es durchaus zuversichtliche Indikationen geben.

XRP:“ Es gibt derzeit keinen Schutz für die Investoren

Dazu gehört unter anderem, dass XRP durch die jüngsten Aktivitäten von Ripple eigentlich gestützt werden müsste. Das Unternehmen würde die weltweite Verbreitung des Stablecoins RLUSD weiter stärken, heißt es. Der digitale Dollar sei am 4. Juni auf dem türkischen Markt angeboten worden.

Zudem wird nun auch Mastercard RLUSD in das hauseigene weltweite Abwicklungssystem integrieren. Dabei würde der XRP Ledger als eine der wichtigen zentralen Blockchains verwendet werden.

Das passt zum 14-jährigen Jubiläum des XRP Ledgers. Das Netzwerk selbst ist, unabhängig von der Bewertung des Tokens an den Kryptomärkten, erheblich gewachsen. Der Gesamtwert der sogenannten tokenisierten realen Vermögenswerte ist inzwischen auf 3,68 Milliarden Dollar geklettert. Damit wurde seit Januar ein Plus von 344 % erzielt.

Auf der anderen Seite bleibt XRP jedoch unter Druck. So gibt es offensichtlich deutliche Verkaufsaktivitäten bei den ETCs. Annähernd 26 Millionen Dollar sollen hier abgeflossen sein.

XRP Chart

Insofern ist auf jeden Fall zu konstatieren, dass die Stimmung am Markt selbst ausgesprochen schwach ist. Das Jahrestief liefert hierfür einen deutlichen Hinweis.

Auf der anderen Seite warten Experten weiterhin darauf, dass hier der Durchbruch gelingen könnte. Dafür sprechen zum einen die Aktivitäten von Ripple und zum anderen die anhaltenden Erwartungen an neue gesetzliche Regelungen in den USA.

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