XRP: 11 Prozent auf 1,28 Dollar

Drei Faktoren treiben den XRP-Kurs: Netzwerk-Upgrade, geopolitische Entspannung und institutionelle Zuflüsse trotz schwächelnder Bitcoin-ETFs.

Auf einen Blick:
  • Netzwerk-Upgrade senkt Speicherverbrauch
  • KI-Agenten auf dem XRP Ledger
  • Geopolitische Entspannung treibt Kryptomarkt
  • Institutionelle Zuflüsse in XRP-ETFs

XRP legt am Montag mehr als 11 Prozent zu und notiert bei 1,28 US-Dollar. Hinter dem Anstieg stecken gleich drei Impulse: ein technisches Upgrade des Netzwerks, eine geopolitische Entspannung im Nahen Osten und anhaltende institutionelle Nachfrage — während Bitcoin-ETFs Kapital verlieren.

Netzwerk-Upgrade und KI-Ambitionen

Das XRP Ledger hat mit Version 3.2.0 ein bedeutendes Update aktiviert. Die Kernsoftware trägt jetzt den Namen „xrpld“ und verbraucht 40 Prozent weniger Serverspeicher. Das macht den Betrieb von Netzwerkknoten günstiger und skalierbarer.

Parallel dazu startete am 13. Juni das XRPL AI Starter Kit. Es erlaubt Entwicklern, KI-Agenten direkt auf dem Ledger einzusetzen. Ripple-CEO Brad Garlinghouse sieht KI-gesteuerte Zahlungen als eine von vier Wachstumssäulen — neben grenzüberschreitenden Zahlungen, dem RLUSD-Stablecoin und Treasury-Software.

Hormuz-Öffnung beflügelt Krypto-Markt

Den stärkeren Schub lieferte die Geopolitik. Am Montag unterzeichneten die Beteiligten ein Memorandum zur Iran-Einigung. Die Straße von Hormuz öffnet sich wieder. Der Ölpreis fiel daraufhin um rund 4 Prozent auf etwa 80 Dollar je Barrel. Bitcoin kletterte zurück über 66.000 Dollar.

XRP reagierte als hochvolatiles Asset besonders stark. Anfang Juni hatte der Kurs noch bei 1,09 Dollar gelegen — dem 52-Wochen-Tief. Auffällig: Rund 31 Prozent des Wallet-Flusses konzentrierten sich auf die südkoreanische Börse Upbit.

ETF-Zuflüsse gegen den Trend

Institutionelle Anleger setzen weiter auf XRP — auch wenn der breitere Krypto-ETF-Markt schwächelt. In der Woche bis zum 12. Juni flossen in US-amerikanische XRP-ETFs netto mehr als 10 Millionen Dollar. Bitcoin-ETFs verzeichneten in derselben Woche ihren fünften Abfluss in Folge: minus 315 Millionen Dollar.

Seit dem Start der XRP-Spot-ETFs Ende 2025 summieren sich die Zuflüsse auf rund 1,44 Milliarden Dollar. Ripple selbst peilt bis Ende 2026 einen Jahresumsatz von einer Milliarde Dollar an — ohne die eigenen XRP-Bestände. Die Akquisition von Hidden Road, die jährlich rund drei Billionen Dollar Clearing-Volumen abwickelt, soll dieses Ziel stützen.

Regulierung bleibt das Zünglein an der Waage

Garlinghouse nutzte ein Fox-Business-Interview am Montag für eine direkte Attacke auf JPMorgan-Chef Jamie Dimon. Dieser habe den CLARITY Act „wissentlich falsch dargestellt“, um das lukrative Zahlungsgeschäft der Banken zu schützen. Der CLARITY Act würde XRP gesetzlich als digitale Ware klassifizieren und wartet derzeit auf eine Abstimmung im US-Senat.

SEC und CFTC hatten XRP im März 2026 bereits vorläufig als Commodity eingestuft. Für konservatives institutionelles Kapital reicht das offenbar nicht. Analysten nennen 1,20 Dollar als kritische Unterstützungsmarke — fällt XRP darunter, dürfte der aktuelle Aufwärtstrend schnell unter Druck geraten.

XRP-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue XRP-Analyse vom 15. Juni liefert die Antwort:

Die neusten XRP-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für XRP-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 15. Juni erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

XRP: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Hinweis: Teile dieses Artikels wurden mithilfe Künstlicher Intelligenz erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)