XPeng schaltet bei seiner internationalen Expansion einen Gang höher. Der chinesische E-Auto-Bauer startete am Samstag offiziell den Verkauf in Singapur. Parallel dazu treibt der Konzern sein Vorhaben voran, langfristig die Hälfte des Absatzes außerhalb Chinas zu erzielen.
Marktstart in Singapur und Australien
Der Markteintritt im Stadtstaat ist Teil einer umfassenden Strategie. XPeng nimmt insgesamt 65 Regionen ins Visier, darunter Brasilien und Saudi-Arabien. Auch in Australien strukturiert der Hersteller um und setzt künftig auf den Direktvertrieb statt auf unabhängige Importeure.
Die Sparte für Flugautos meldet derweil über 11.000 Vorbestellungen für ihre Technologie. XPeng nutzt dieses Interesse, um die Marke in Ozeanien breiter aufzustellen. Der Konzern will so den intensiven Preiskämpfen auf dem heimischen Markt entkommen.
Produktion im Akkord
Um die hohe Nachfrage zu bedienen, beschleunigt XPeng die Fertigung massiv. Ein Fahrzeug der neuen MONA-Serie rollt mittlerweile alle 72 Sekunden vom Band. Die Auslieferung des Topmodells M03 Ultra SE beginnt nun bereits Ende Juli — früher als ursprünglich geplant.
Firmenchef He Xiaopeng denkt indes schon über Nordamerika nach. Falls es die Handelspolitik zulässt, plant er dort eigene Fabriken. Eine lokale Lieferkette gilt als Grundvoraussetzung für den langfristigen Erfolg in den Vereinigten Staaten.
Kursdruck trotz Expansionsdrang
Die Börse reagierte zuletzt jedoch skeptisch auf die Ambitionen. Die Aktie verlor auf Wochensicht über acht Prozent an Wert und notierte am Freitag bei 10,86 Euro. Das Papier kämpft weiterhin mit dem allgemeinen Abwärtstrend der Branche.
Seit Jahresbeginn summiert sich das Minus damit auf fast 40 Prozent. Anleger sorgen sich vor allem um die Margen im harten Wettbewerb mit anderen chinesischen Herstellern.
Ein Rückruf von rund 33.000 Fahrzeugen wegen Problemen mit der Luftfederung belastete die Stimmung zusätzlich. Mit einem RSI von 37,3 nähert sich das Papier zwar einer überverkauften Zone, bleibt aber weit unter dem 200-Tage-Durchschnitt.
Ausblick auf das zweite Halbjahr
Investoren blicken nun auf die Lieferzahlen der MONA-Reihe. Die Deutsche Bank rechnet hier mit monatlich rund 15.000 Einheiten. Ein wichtiger Faktor bleibt die Kooperation mit Volkswagen bei der Fahrzeug-Software. Erste belastbare Daten zu den Auslieferungen der erweiterten Modellpalette werden für den Spätsommer erwartet.
XPeng (ADR)-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue XPeng (ADR)-Analyse vom 25. Juli liefert die Antwort:
Die neusten XPeng (ADR)-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für XPeng (ADR)-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 25. Juli erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
