Über 100.000 Auslieferungen im zweiten Quartal 2026 – XPeng meldet einen historischen Meilenstein. Allein im Juni rollten 40.126 Fahrzeuge zu den Kunden, ein Plus von knapp 16 Prozent zum Vorjahr. Die Produktion läuft auf Hochtouren, neue Märkte öffnen sich. Und doch: Die Aktie bleibt unter Druck.
Produktion und neue Modelle
Der Erfolg hat einen Namen: XPeng GX. Das zehntausendste Fahrzeug dieses Modells hat bereits das Band verlassen. CEO He Xiaopeng kündigt für Juli eine Produktionssteigerung um zehn Prozent an. Bis zum vierten Quartal 2026 soll der GX zu den drei meistverkauften Modellen im Segment zählen.
Auch der X9, ein Multi-Purpose-Vehicle, läuft gut. 60.000 Einheiten hat XPeng davon ausgeliefert – Rekordtempo für einen Newcomer. Das Ziel für das Gesamtjahr bleibt ambitioniert: 550.000 bis 600.000 Fahrzeuge. Nach sechs Monaten hat XPeng rund 30 Prozent davon erreicht. Die zweite Jahreshälfte wird entscheidend.
Der Aktienkurs notierte am Freitag bei 11,66 Euro. Auf Wochensicht ein Plus von gut vier Prozent. Auf Monatssicht steht ein Minus von 15,6 Prozent, seit Jahresbeginn sogar 33 Prozent. Der RSI von 43 signalisiert eine neutrale Marktlage.
Internationale Expansion beschleunigt sich
XPeng baut seine globale Präsenz aus. In Malaysia läuft der erste lokal montierte G6 vom Band. Ein Gemeinschaftsprojekt mit EP Manufacturing in Melaka. In Pakistan bringt XPeng die Limousine L03 in vier Varianten – drei rein elektrisch, einer als Range Extender mit bis zu 1.000 Kilometern Reichweite.
In den Niederlanden ist der Hersteller dem Branchenverband BOVAG beigetreten. Als erster chinesischer Hersteller überhaupt. Im Juli feiert das Modell MONA L03 auf dem Münchner Messegelände Weltpremiere. Ziel: 30 bis 40 Prozent internationaler Absatzanteil für diese Modellreihe.
MONA L03 als Technologieträger
Das SUV kostet zwischen 143.800 und 165.800 Yuan – umgerechnet rund 21.100 Dollar. Das Innenleben ist bemerkenswert. XPeng verbaut den hauseigenen Turing-KI-Chip mit einer Rechenleistung von 1.500 TOPS. Ein Ex-Ferrari-Designer hat die Aerodynamik optimiert, 22 Einzelmaßnahmen bringen knapp 60 Kilometer Extra-Reichweite.
Die Deutsche Bank rechnet mit 12.500 Verkäufen pro Monat. Für XPeng wäre das ein starker Hebel im Massenmarkt. Das Problem: Im ersten Quartal 2026 stand unterm Strich ein Nettoverlust von 1,78 Milliarden Yuan. Die Rekordzahlen kaschieren nicht, dass der Profitabilitätsdruck hoch bleibt.
XPeng (ADR)-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue XPeng (ADR)-Analyse vom 06. Juli liefert die Antwort:
Die neusten XPeng (ADR)-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für XPeng (ADR)-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 06. Juli erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
