XPeng wandelt sich zunehmend vom reinen Fahrzeughersteller zum globalen Technologieanbieter. Mit Volkswagen konnte das Unternehmen nun den ersten namhaften Partner für seine fortschrittliche Software zum autonomen Fahren gewinnen. Parallel dazu treibt der Konzern seine Expansion in den Bereich der humanoiden Robotik mit einer eigenen Infrastruktur massiv voran.
Software-Erfolg und starke Auslieferungszahlen
Die Kooperation mit Volkswagen markiert einen entscheidenden Schritt bei der Kommerzialisierung der hauseigenen Technik. Der deutsche Automobilkonzern setzt künftig auf die VLA-2.0-Architektur von XPeng, die autonomes Fahren auf Level 4 ermöglicht – und das ganz ohne die Abhängigkeit von hochauflösendem Kartenmaterial. Diese Partnerschaft unterstreicht den technologischen Vorsprung, den sich die Chinesen in den vergangenen Jahren erarbeitet haben.
Hintergrund dieser Entwicklung ist ein volatiles, aber wachstumsstarkes Marktumfeld. Im vergangenen Jahr konnte XPeng seine Auslieferungen um rund 126 Prozent auf über 429.000 Fahrzeuge steigern, wobei das internationale Geschäft mit einem Plus von 96 Prozent besonders dynamisch wuchs. Bis 2030 plant das Management, jährlich eine Million Einheiten im Ausland abzusetzen. Kann die Software-Sparte langfristig tatsächlich zum profitabelsten Standbein des Konzerns werden? Die Erwartungen sind hoch, da bereits im Laufe des Jahres 2026 auch Robotaxis und fliegende Autos für die Massenproduktion vorbereitet werden sollen.
Einstieg in die Roboter-Fertigung
Neben der Software rückt nun die Hardware in den Fokus. Im laufenden ersten Quartal 2026 startet in Guangzhou der Bau einer 110.000 Quadratmeter großen Fabrik, die speziell für die Produktion humanoider Roboter konzipiert ist. Es handelt sich dabei um die erste voll integrierte Produktionsstätte dieser Art weltweit.
Das aktuelle Robotermodell namens „Iron“ soll bereits Ende 2026 in Serie gehen. Ausgestattet mit drei hauseigenen Turing-KI-Chips verfügt die Maschine über eine enorme Rechenleistung, die nach strengen Automobilstandards entwickelt wurde. Trotz dieser technologischen Meilensteine steht der Titel heute unter Druck und verliert rund 3,6 Prozent auf 14,85 Euro. Damit setzt sich der negative Trend seit Jahresbeginn fort, der die Aktie mit fast 15 Prozent ins Minus drückte.
Mit dem Baubeginn der neuen Fertigungsanlage und der geplanten Markteinführung der Robotik-Hardware bis Ende 2026 hat XPeng einen ambitionierten Fahrplan vorgelegt. Anleger werden in den kommenden Monaten vor allem darauf achten, ob die Integration der Software bei Volkswagen reibungslos verläuft und die ehrgeizigen internationalen Verkaufsziele im Kerngeschäft erreicht werden können.
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