Pünktlich zum Fest startet Xiaomi in China mit dem Verkauf seines neuen Smartphone-Flaggschiffs Xiaomi 17 Ultra, das alles nochmal etwas besser machen soll als vorherige Geräte. Allerdings löst der Hersteller damit weder bei den Verbrauchern noch bei den Aktionären Begeisterung aus. Denn ein wichtiges Detail sorgt für Unruhe.
Xiaomi-Chef Lu Weibing ließ mitteilen, dass für das neue Smartphone mit einer „nicht geringfügigen“ Preiserhöhung zu rechnen sei. Einen genauen Verkaufspreis wollte Xiaomi noch nicht nennen. Doch die Gründe für die Anpassung liegen klar auf der Hand. Die Speicherkrise und daraus resultierende Kostensteigerungen kommen immer mehr auch bei den Smartphone-Herstellern an und werden zum Teil an die Verbraucher weitergereicht.
Wird das Xiaomi 17 zum Rohrkrepierer?
Preissteigerungen sind vor diesem Hintergrund zwar nachvollziehbar. Damit verbunden sind auf Anlegerseite aber auch große Sorgen. Es steht zu befürchten, dass die Absatzzahlen eher nachlassen werden. Trifft es dabei zu, dass die gestiegenen Kosten nicht einmal voll ausgeglichen werden könnten, würden auch die Margen sinken.
Neue Rekorde sind da wohl eher nicht zu erwarten, was die ohnehin angeschlagene Xiaomi-Aktie weiter in die Tiefe treibt. Am Dienstagmorgen ging es für das Papier um weitere 2,2 Prozent auf 4,26 Euro abwärts. Damit sind nun auch im Vergleich zum Jahresbeginn leichte Verluste zu verzeichnen, was den technischen Abwärtstrend noch mehr unterstreicht.
Xiaomi Aktie Chart
Keine Besserung in Sicht
Weder Xiaomi noch andere Branchenvertreter rechnen in naher Zukunft mit einer Erleichterung bei Speicherpreisen. Einige Hersteller planen wohl sogar schon damit, den Arbeitsspeicher zu verringern, um die Kosten im Griff zu behalten. Damit kündigt sich ein eher schwaches 2026 für das Smartphone-Segment an, welches sich in diesem Jahr erst leicht erholen konnte. Für Xiaomi sind das keine guten Neuigkeiten.
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