Xiaomi läutet das Jahr nicht nur mit neuen Aktienrückkäufen, sondern auch einem angekündigten Refresh für sein Elektroauto SU7 ein. Vorbestellungen dafür sind ab sofort möglich. Geboten wird unter anderem eine neue Batterie, welche eine leicht höhere Reichweite und eine deutlich schnellere Ladeleistung bieten soll. Außerdem kommen neue Motoren zum Einsatz, deren Leistung um rund zehn Prozent höher ausfallen soll.
Vielleicht noch spannender für Aktionäre ist aber eine Anpassung bei den Türgriffen. Die sorgten bei Unfällen für Kritik, da sie sich offenbar nicht öffnen ließen. Die Griffe bleiben weiterhin versenkt. Eine Notstromlösung soll aber dafür sorgen, dass auch nach einem heftigen Unfall die Öffnung problemlos möglich ist.
Xiaomi verlangt mehr
Auffällig beim Facelift des SU7 ist, dass Xiaomi die Preise ein gutes Stück nach oben gesetzt hat. Im Vorverkauf startet die neue Variante ab 229.900 Yuan und damit rund 10.000 Yuan teurer als das bisherige Einstiegsmodell. Umgerechnet in Euro müssen mindestens 28.000 Euro auf den Tisch gelegt werden.
Ob diese Preise auch dauerhaft bleiben sollen oder der Aufpreis lediglich für Early Adopter gedacht ist, darüber ließ sich Xiaomi bisher nicht aus. Dass sich der Hersteller auf dem schwer umkämpften chinesischen Markt an höhere Preise herantraut, ist aber ein Zeichen von Selbstbewusstsein.
Es kommt keine Stimmung auf
Xiaomi Aktie Chart
Angesichts mauer Entwicklungen im Smartphone-Geschäft und der immer stärkeren E-Auto-Konkurrenz reicht ein wenig Produktpflege derzeit nicht aus, um die Xiaomi-Aktie in höhere Gefilde bewegen zu können. Das Papier bewegt sich derzeit weiterhin in niedrigen Gefilden mit 4,21 Euro am Mittwochnachmittag. Das ist nur wenig mehr als zum 52-Wochen-Tief, welches bereits bei runden 4 Euro anzutreffen ist.
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