Mehrere Quellen zeigen unter dem Codenamen „lhasa“ ein deutlich breiteres Foldable-Design, das im August 2026 auf den Markt kommen soll. Das Gerät läuft bereits auf HyperOS 4 auf Basis von Android 17 und soll mit einem Xring-O3-Prozessor, einem 7,5 bis 7,6 Zoll großen Display, einer 200-Megapixel-Kamera sowie einem 6.000-mAh-Akku mit kabellosem Laden ausgestattet sein. Zum Ausstattungspaket zählen zudem vollständiger Wasserschutz, ein seitlicher Fingerabdrucksensor und ein Leica-Kameramodul. Der erwartete Preis liegt bei rund 10.000 Yuan, umgerechnet etwa 1.475 US-Dollar.
HyperOS 3.3 rollt für drei Flaggschiffe aus
Parallel zur Foldable-Vorbereitung bringt Xiaomi ein umfangreiches Software-Update in Umlauf. HyperOS 3.3, basierend auf Android 17, wird derzeit für das Xiaomi 17 Ultra (9,5 GB, global und in Europa öffentlich verfügbar), das Xiaomi 17 (7,5 GB, ebenfalls global und in Europa) sowie im Rahmen des Mi-Pilot-Programms für das Xiaomi 15T Pro (7,5 GB) ausgerollt. Das Update bringt laut Changelog Stabilitätsverbesserungen, die Kompatibilität mit Android 17 und den Sicherheitspatch vom Juni 2026 mit. Für die Installation sind mindestens 12 GB freier Speicher, eine WLAN-Verbindung und ein Akkustand von über 50 Prozent notwendig. Der nächste große Sprung, HyperOS 4, wird für August 2026 zusammen mit der Xiaomi-18-Serie erwartet.
Xiaomi 18 kommt früher nach Indien
Auch auf dem indischen Markt beschleunigt Xiaomi seinen Zeitplan. Die Xiaomi-18-Serie soll dort bereits im Dezember 2026 starten, rund zwei Monate früher als in vorangegangenen Jahren üblich. Geplant sind die Modelle Xiaomi 18, Xiaomi 18 Pro und Xiaomi 18 Pro Max, wobei Letzteres nur in begrenzter Stückzahl verfügbar sein soll. Eine Ultra-Variante für den indischen Markt ist dagegen nicht vorgesehen. Der frühere Marktstart wird im Zusammenhang mit Xiaomis verstärktem Vorstoß in das heimische Ökosystem-Geschäft in Indien genannt.
Aktie erholt sich von Jahrestief
Die Kursentwicklung spiegelt zuletzt eine spürbare Stabilisierung wider. Die Aktie notiert aktuell bei 3,10 Euro und legt am Handelstag um 2,03 Prozent zu. Über die vergangenen 30 Tage steht ein Plus von 14,73 Prozent zu Buche – eine deutliche Erholung, nachdem der Titel Ende Juni ein 52-Wochen-Tief bei 2,34 Euro markiert hatte. Vom langfristigen Trend ist die Aktie mit einem Abstand von 18,83 Prozent zum 200-Tage-Durchschnitt allerdings noch immer entfernt, was zeigt, dass die jüngste Erholung den zuvor deutlichen Kursrückgang bislang nur teilweise ausgleicht.
Der breitere Marktkontext in China bleibt unterdessen angespannt: Die chinesische Wertpapieraufsicht kündigte laut Reuters ein Treffen zur Marktstabilität an, nachdem der Shanghai Composite zuvor um 3,05 Prozent gefallen war. Zugleich sorgte die World Artificial Intelligence Conference in Shanghai für Rückenwind bei chinesischen Technologiewerten, da mehrere Anbieter neue KI-Modelle und Embodied-AI-Lösungen vorstellten. Für Xiaomi dürfte die Kombination aus dichtem Produktkalender im Smartphone-Segment und einem sich stabilisierenden technischen Bild in den kommenden Wochen im Fokus bleiben.
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