Wie aus dem nichts kündigte Xiaomi in der Nacht zu Donnerstag ein neues KI-Modell unter dem Namen MiMo-V2-Pro an. Dabei handelt es sich um ein System, welches direkt in Konkurrenz zu den großen Modellen westlicher Anbieter treten soll. Über eine Billion Parameter umfasst Xiaomis Modell; eine ausgeklügelte Technologie soll dennoch für eine hohe Effizienz sorgen.
Pro Rechenschritt sind lediglich 42 Milliarden Parameter aktiv, was die Effizienz bei der Verarbeitung beträchtlich erhöhen soll. Beteiligt an der Entwicklung war Fuli Luo, die zuvor bereits am DeepSeek-Projekt mitarbeitete, welches ebenfalls schon für Schockwellen im Segment sorgen konnte.
Xiaomi geht über den Preis
Wie bei „VentureBeat“ zu lesen ist, kann Xiaomis Modell Systemen wie Claude Sonnet 4.6 zwar nicht ganz das Wasser reichen. Bei relevanten Benchmarks führt es aber unter asiatischen Anbietern und auch mit etwas weniger Leistung könnte man OpenAI, Google und Konsorten gefährlich werden.
Dafür könnte letztlich auch der Preis sorgen, der bei Xiaomi erstaunlich gering ausfallen sollen. Die Nutzung über die Programmierschnittstelle soll schon ab einem Dollar pro einer Million Eingabe-Token möglich sein. Google und OpenAI verlangen für eine ähnliche Nutzung bei ihren Top-Modellen schätzungsweise 25 Prozent mehr. Über Preisvorteile könnte Xiaomi sich daher Marktanteile sichern.
Gute Laune
Xiaomi Aktie Chart
Wenngleich einige Beobachter noch Sicherheitsbedenken anmelden und offen bleibt, welche Erfolge Xiaomi mit seinem neuen KI-Modell feiern können wird, versprühen die Anleger schon mal Optimismus. Der Aktienkurs legte hierzulande im frühen Handel am Donnerstag um 2,5 Prozent bis auf 3,95 Euro zu, und das in einem fast schon deprimierenden Marktumfeld. An der Börse hat Xiaomi also schon mal einen tiefen Eindruck hinterlassen und das KI-Modell soll in Zukunft natürlich auch eigene Geräte wie Smartphones und E-Autos bereichern.
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