Xiaomi-Aktie: Kleiner Vorgeschmack!

Xiaomi bietet Miniaturmodelle seines Elektroautos SU7 an, während die Aktie aufgrund von Marktschwächen in China und Margendruck weiterhin deutlich im Minus notiert.

Auf einen Blick:
  • SU7-Modelle als Sammlerstücke im Onlineshop
  • Aktienkurs deutlich unter Jahresanfangsniveau
  • Schwacher Heimatmarkt belastet das Geschäft
  • Speicherkrise drückt Margen bei Smartphones

Seine Elektroautos will Xiaomi erst ab dem kommenden Jahr auch in Deutschland und Europa anbieten. Im Vorfeld kann der SU7 schon mal in zwei Varianten geordert werden, wenn auch nur als Sammlerstück im Maßstab 1:18. Wie „SmartDroid“ berichtet, bietet das Unternehmen entsprechende Modelle derzeit im eigenen Onlineshop an. Die „originalgetreue Nachbildung“ des SU7 wechselt für 110 Euro den Besitzer; für den SU7 Ultra in Mini werden 170 Euro fällig.

Wer es gar nicht abwarten kann, selbst in einem Fahrzeug von Xiaomi Platz zu nehmen, der kann sich nun immerhin einen kleine Vorgeschmack ins Regal stellen. Auf die Aktie hat das Ganze freilich keinen weiteren Einfluss. Jene steht momentan weiterhin unter heftigem Druck. 3,35 Euro standen heute Morgen auf dem Ticker und damit 25 Prozent weniger als zu Jahresbeginn.

Schwere Zeiten für Xiaomi

Das Geschäft mit Elektroautos entwickelt sich für Xiaomi bisher zwar bestens. Doch Schwächen auf dem Gesamtmarkt in China können die Anleger kaum ausblenden. Am Wachsen ist dort, etwas überspitzt ausgedrückt, nur noch der Exportmarkt. Dort ist Xiaomi aber bislang nicht vertreten.

Dazu kommt die Speicherkrise, welche auf den Margen der Smartphones lastet und die Anleger zusätzlich in die Flucht treibt. Besserung ist dort allzu schnell auch nicht in Sicht. Nur unweit entfernt vom 52-Wochen-Tief steht die Aktie daher weiterhin unter Druck. Am Montag ging es bis zum Vormittag um 1,4 Prozent in Richtung Süden.

Xiaomi Aktie Chart

Die Sorge bleibt

Zumindest bisher scheint sich Xiaomi auf dem schwierigen chinesischen E-Automarkt besser zu schlagen als viele Konkurrenten. Das Versprechen, die Absatzzahlen im laufenden Jahr erneut deutlich zu erhöhen, hat weiterhin Bestand. Den Aktionären fällt es aber sichtlich schwer, darauf weiterhin zu vertrauen. Die Charttechnik kommt erschwerend hinzu und es fehlt an klaren Indizien für eine schnelle Erholung.

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