Xiaomi-Aktie: Irrer Meilenstein – das steckt dahinter!

Xiaomi verkauft millionsten selbst entwickelten 3-nm-Prozessor. CEO Lei Jun sieht Bestätigung der Chipstrategie und plant breiten Einsatz im Ökosystem.

Auf einen Blick:
  • Millionster Xuanjie O1 Prozessor verkauft
  • Eigenentwicklung von High-End-Smartphone-Chips
  • Chip übertrifft Konkurrenz in Leistungstests
  • Langfristiges Investitionsprogramm von 50 Mrd. Yuan

Xiaomi erreicht einen wichtigen Meilenstein: So wurde kürzlich der einmillionste 3‑nm‑Prozessor des Typs Xuanjie O1 verkauft. Dies geht aus verschiedenen chinesischen Medienberichten hervor.

Xiaomi-Aktie: CEO Lei Jun betont Bedeutung der eigenen Chips

CEO Lei Jun erklärte demnach auf dem Investorentag, Xiaomi sei damit erst der vierte Konzern weltweit, der eigenständig ein High‑End‑Smartphone‑SoC (System-on-a-Chip) entwickeln kann. Der Chip kam seit Mai 2025 in drei Geräten zum Einsatz – darunter Xiaomi 15S Pro, Pad 7 Ultra und Pad 7S Pro – und soll künftig auch in E‑Autos, Wearables und Smart‑Home‑Geräten verbaut werden.

Technisch markiert der O1 einen Durchbruch: Er ist der erste chinesische 3‑nm‑Chip, gefertigt mit 19 Milliarden Transistoren auf 109 mm², und übertrifft laut Tests sogar Snapdragon 8 Elite und Apple A18 Pro in mehreren Leistungsmetriken. Xiaomi plant, die Architektur über das gesamte Ökosystem auszurollen und parallel ein eigenes großes KI‑Modell sowie eine stärker integrierte HyperOS‑Plattform aufzubauen.

Lei Jun betonte zugleich die wirtschaftliche Dimension: Um ein SoC profitabel zu machen, brauche Xiaomi mindestens 10 Millionen Einheiten pro Generation – der aktuelle Erfolg sei daher ein wichtiger Validierungsschritt, aber erst der Anfang eines zehnjährigen Investitionsprogramms in Höhe von 50 Mrd. Yuan.

Xiaomi-Aktie: Konzern will sich unabhängiger machen

Zur Einordnung: Xiaomi setzt auf eigene Prozessoren, um sich technologisch unabhängiger zu machen und die Leistung seines gesamten Geräte‑Ökosystems besser zu kontrollieren. Gleichzeitig kann das Unternehmen Funktionen, Energieeffizienz und KI‑Integration gezielt optimieren – etwas, das mit Standardchips von Drittanbietern nur begrenzt möglich wäre. Zudem kann sich der Konzern durch den Verkauf seiner Chips ein neues Standbein aufbauen.

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