Xiaomi-Aktie: Festgefahren!

Die Xiaomi-Aktie verliert deutlich seit Jahresbeginn, getrieben von einem Einbruch im Smartphone-Geschäft und geringen Margen im Elektroauto-Segment trotz ambitionierter Absatzziele.

Auf einen Blick:
  • Aktienkurs mit deutlichem Minus seit Jahresanfang
  • Smartphone-Absätze brechen laut IDC-Daten ein
  • Elektroauto-Geschäft mit ambitioniertem Absatzziel
  • Geringe Margen durch aggressiven Preis beim SU7

Schon seit Längerem will es für die Xiaomi-Aktie nicht richtig laufen. Am schwer angeschlagenen Chartbild änderte auch eine kleine Erholung in einem etwas freundlicheren Handel in dieser Woche wenig. Zu Handelsschluss am Freitag ging es an den hiesigen Handelsplätzen mit 3,55 Euro ins Wochenende. Das sind rund 21 Prozent weniger als zu Jahresbeginn.

Druck erfährt Xiaomi von gleich zwei Seiten. Die Schwäche auf dem chinesischen Automarkt lässt die Anleger nicht kalt, auch wenn sich Xiaomi mit SU7 und YU7 noch vergleichsweise gut schlagen konnte. Bislang steht noch das Ziel, im laufenden Jahr eindrucksvolle 550.000 E-Autos absetzen zu können.

Xiaomi: Bricht das Smartphone-Geschäft weg?

Doch selbst wenn dies gelingen mag, so muss Xiaomi dafür die eine oder andere Kröte schlucken. Das Facelift des SU7 scheint gut anzukommen, wohl auch aufgrund des Einstiegspreises von umgerechnet rund 32.000 US-Dollar. Damit positioniert sich Xiaomi klar unter dem Model 3 von Tesla und hält das Interesse hoch, verzichtet im Gegenzug aber auch auf Margen.

Noch schwerer wiegt aber vermutlich, dass Xiaomi im Geschäft mit Smartphones kaum noch Land sieht. Die Konkurrenz bei Samsung und Apple konnte sich im ersten Quartal hinsichtlich der Absatzzahlen sichtlich verbessern. Bei Xiaomi brachen die Verkäufe hingegen laut Daten von IDC regelrecht ein. Die Speicherkrise macht sich bemerkbar. Die Kosten steigen, die Absätze geben nach und die Margen fallen vermutlich geringer aus als in der Vergangenheit.

Xiaomi Aktie Chart

Keine leichte Sache

Bisher fehlt es an der Aussicht darauf, wie Xiaomi sich einen Ausweg aus dieser schwierigen Lage suchen könnte. Immerhin scheint aber der chinesische Automarkt wegfallende Subventionen langsam besser zu verdauen. Experten rechnen damit, dass Vorzieh-Effekte aus dem Schlussquartal des vergangenen Jahres sich im laufenden Quartal weniger stark auf die Absätze auswirken könnten. Den Xiaomi-Aktionären reicht diese eher vage Aussicht aber noch nicht, um endlich wieder in Kauflaune zu kommen.

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