Xiaomi-Aktie: Endlich Erleichterung?

Die Xiaomi-Aktie zeigt nach starkem Druck erste Erholungssignale. Entspannung bei Speicherchip-Preisen und positive Entwicklungen im E-Auto-Geschäft könnten den Turnaround stützen.

Auf einen Blick:
  • Erste Entspannung bei Speicherchip-Preisen
  • Kurserholung von Tiefststand auf 3,95 Euro
  • Starke Ziele für Elektroauto-Auslieferungen
  • Unternehmen bleibt in vielen Geschäftsfeldern aktiv

Die Xiaomi-Aktie stand in den vergangenen Monaten heftig unter Druck. Die Gründe dafür sin vielfältig, doch großen Einfluss nahmen galoppierende Preise für Speicherchips, was unter den Anteilseignern für große Sorgen um die Marge im wichtigen Smartphone-Segment sorgte. Doch diesbezüglich scheint die Lage sich wenigstens minimal zu entspannen.

Welche Preise Xiaomi tatsächlich für Speicher zahlen mag, lässt sich zwar nicht zweifelsfrei ermitteln. Bei den Preisen für Verbraucher-Hardware ließ sich zuletzt aber eine gewisse Entspannung beobachten. Wie das Portal „ComputerBase“ berichtet, gab es seit Mitte Januar keine Preiserhöhungen, stellenweise sogar wieder sinkende Preise zu sehen.

Die Xiaomi-Aktie bastelt am Turnaround

Trotz dieser Entwicklung ist Arbeitsspeicher noch immer eine sündhaft teure Angelegenheit und im Schnitt etwa 300 Prozent teurer als noch im Herbst vergangenen Jahres. Von einer Entspannung zu sprechen, wäre daher vermutlich etwas sehr weit vorgegriffen. Sollten aber zumindest die Preissteigerungen ein Ende finden, würde das schon mal einiges an Unsicherheit aus der Xiaomi-Aktie herausnehmen.

Genau das macht dann den Blick auch wieder frei auf positive Entwicklungen, von denen Xiaomi nicht eben wenige zu bieten hat. So mag manch einer enttäuscht darüber sein, dass für dieses Jahr „nur“ 550.000 Auslieferungen bei E-Autos anvisiert werden. Doch wäre das noch immer eine stattliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr und darüber hinaus wäre ja auch möglich, dass die Prognosen erneut übertroffen werden.

Xiaomi Aktie Chart

Angreifbar

Letztlich tanzt Xiaomi auf vielen Hochzeiten, und das nicht ohne Erfolg. Doch genau das macht den Konzern an der Börse auch angreifbar, denn Gegenwind kann da aus vielen Richtungen aufkommen. Bleibt solcher aber aus, so geht es auch schon mal zurück in Richtung Norden. In den letzten beiden Wochen konnte das Papier sich vom Zwischentief bei 3,45 Euro wieder bis auf 3,95 Euro am Dienstagmorgen hochkämpfen. Das ist noch keine charttechnische Trendwende, aber ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.

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